Panorama
Mit dem Flugzeug ein Logo gezeichnet
Weitere Themen aus der Welt der Airlines finden Sie auf Aerotelegraph.com
Dossiers
Artikel zum Thema
- Das Ende der Sibirien-Steuer für Airlines
- China stellt Konkurrenz-Flugzeug zu Airbus und Boeing vor
- So fliegen wir 2050
- Rolls-Royce gewinnt Grossauftrag für chinesische Airbus-Flugzeuge
Stichworte
SwissquoteExklusiver Trading-Partner
19 Stunden am Stück mussten die Piloten des Boeing-Dreamliners fliegen. Auf dem Etops-Flug (Extended Operations) sollte die Ausdauer der General-Electric-GEnx-1B-Triebwerke getestet werden, wie Boeings (BA 72.58 -0.74%) Marketing-Vizechef Randy Tinseth in seinem Blog schreibt. Und die Crew wurde dabei kreativ: Sie zeichnete mit dem Flugzeug das Logo des Dreamliners regelrecht auf die Landkarte – als wären die USA ein riesiges Zeichenbrett. Dabei halfen der Crew Fluglotsen im ganzen Land.
Neue Variante erprobt
Der Flieger startete um 13.33 (Ortszeit) am Donnerstag in Seattle und landete dort wieder am Freitag um 8.45 Uhr, 19 Stunden und 12 Minuten später. 16'751 Kilometer legten die Piloten zurück. In der Regel entscheidet man sich bei solchen Entfernungen für einen Zickzackkurs, wenn man das Land nicht verlassen soll. Boeing entschied sich für die kreativere – und wohl auch medienwirksamere – Variante. Viele Blogger wurden schon während des Fluges darauf aufmerksam, etwa der Airlinereporter des «Seattle Post-Intelligencer».
Auch das Unternehmenslogo
«Flight Aware» hat den Flug verfolgt und die riesige Ziffer 787 festgehalten, die der Dreamliner in den 19 Stunden geflogen ist. Etwas Ähnliches war schon Testpiloten der 747-8 gelungen, die eine riesige 747 geflogen waren, doch die Dreamliner-Crew setzte noch einen drauf: Zusätzlich zum Logo des Fliegers zeichnete sie auch noch das Boeing-Logo. Das Kunstwerk erstreckt sich über insgesamt 10 Staaten.
Der Testflug war einer der letzten Zertifizierungsflüge für das General-Electric-GEnx-1B-Triebwerk. Die Dreamliner, die bereits im Dienst der japanischen All Nippon Airways stehen, fliegen mit Rolls-Royce-Triebwerken. Noch diesen Monat soll der erste Dreamliner mit einem GE-Triebwerk an Air India ausgeliefert werden, wie es von der Airline heisst.
Weitere spannende Themen aus der Welt der Airlines finden Sie auf Aerotelegraph.com (Aerotelegraph.com)
Erstellt: 16.02.2012, 21:36 Uhr
Panorama
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!





Die Welt in Bildern