Abfall an fünf Tagen abgeben

Die bediente Abfallsammelstelle in Zumikon soll öfters geöffnet sein. Dafür will man eine der beiden unbedienten aufheben.

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Die Gemeinde Zumikon möchte ihr Konzept zur Abfallbewirtschaftung aktualisieren. Als eine der Massnahmen ist vorgesehen, die Öffnungszeiten der bedienten Sammelstelle Schwäntenmos zu verlängern. Bisher konnten Glas, Papier, Öl, Batterien, Sperrgut und andere Abfälle nur montags, mittwochs und samstags abgegeben werden. Neu soll die von der Firma Grimm betriebene Sammelstelle an fünf Tagen die Woche geöffnet sein. An welchen, ist noch unklar. Im Gegenzug will man die unbediente Glas- und Blechsammelstelle Nesselbrunnen an der Forchstrasse im Laufe der nächsten zwölf Monate aufheben.

Matthias Rüegg, der zuständige Gemeinderat und Werkvorstand, hat am Dienstag über die Pläne informiert. Zusammen mit Liegenschaftenverwalter Ernst Enzler machte er acht Dorfvereine darauf aufmerksam, dass die Ausdehnung der Öffnungszeiten Folgen für die Papiersammlung haben könnte. «Wenn Schwäntenmos öfters geöffnet ist, wird dort wahrscheinlich auch öfters Altpapier abgegeben», sagte Rüegg gestern auf Anfrage.

Regelmässig kleine, illegale Abfälle

Durch die Ausdehnung der Öffnungszeiten beim Schwäntenmos und der Streichung des Nesselbrunnens will die Gemeinde dem illegalen Deponieren von Abfällen vorbeugen - obwohl sie diesbezüglich keine grösseren Probleme hat, wie Rüegg betont. «Bei der Sammelstelle Nesselbrunnen wurde zwar regelmässig, aber nur in kleinen Mengen illegal Abfall deponiert.» Ob die Container auf dem Parkplatz Juch geräumt werden und das Schwäntenmos ausgebaut wird, entscheidet der Gesamtgemeinderat. Rüegg möchte das Thema dort im Herbst einbringen.

Den Anstoss für die Massnahmen gab die Anti-Müll-Kampagne «Triffsch ...?» vom vergangenen Jahr im Juch. Die Bevölkerung wurde durch grüne Männchen auf dem Boden und gelbe Plakatwände für die korrekte Entsorgung von Alltagsabfällen sensibilisiert. Ein Jahr danach zieht Rüegg eine positive Bilanz. Zwar habe sich die Sauberkeit bei Schulhaus und Schwimmbad Juch nur minim verbessert, doch sei sie schon zuvor recht gut gewesen. Um dieses Level aufrechtzuerhalten, gibt es gemäss Rüegg möglicherweise nächstes Jahr eine ähnliche Kampagne.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.08.2008, 07:45 Uhr

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