«Am liebsten wäre ich der gestiefelte Kater»

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Trudi Gerster, wenn Sie eine Fee wären und einen Wunsch offen hätten, welcher wäre das?
Gesundheit und Glück und ein langes, langes Leben für meine lieben, schönen, gescheiten, aussergewöhnlich wunderbaren Kinder und Enkelkinder. Ou, habe ich noch einen? Das Gleiche für mich, bitte.

Welches ist Ihr Lieblingsmärchen?
Das vom Fischer und seiner Frau, ein sinnvolles Märchen (beginnt zu erzählen). Von der Frau, die immer mehr und noch mehr wollte, bis sie nichts mehr besass.

Sie sind klassisch ausgebildete Schauspielerin. Warum haben Sie sich fürs Geschichtenerzählen entschieden?
Ich habe in St. Gallen als Schauspielerin gearbeitet, bin dann nach Wien gegangen – eine wunderbare Stadt. Ich musste aber zurück in die Schweiz, denn jedes Mal, wenn ich ging, wurde mein kleiner Sohn krank, das ist schlimm für eine Mutter.

Angenommen, Sie könnten in die Haut einer Märchenfigur schlüpfen, welche wären Sie?
(Ohne nachzudenken) Der gestiefelte Kater. Der ist lustig und gewieft und schlau und lieb, ja, diese Figur wäre ich am liebsten.

Sie erzählen seit Generationen Geschichten. Hat sich das Verhalten der Kinder verändert?
Nein, Gott sei Dank nicht. Die Kinder sind immer gleich geblieben, sie hören aufmerksam zu, sie lachen sogar an den gleichen Stellen wie seit je.

Gesetzt den Fall, Sie möchten irgendwann Ihre Stellung als nationale Märchenkönigin aufgeben, hätten Sie eine geheime Erbprinzessin oder einen Erbprinzen?
Nein, eben nicht! Ich suche noch. Also, das hier ist ein Aufruf: Erzählen Sie Geschichten, die kommen nie aus der Mode! (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 02.10.2008, 22:03 Uhr

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