Bahnhofplatz Wald erhält ein neues Gesicht

Der Walder Bahnhofplatz soll zur Begegnungszone werden. Dank eines grösseren Vordachs wird beim Warten auf den Bus niemand mehr nass.

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«Die Sanierung der Bahnhofstrasse vom Bahnhof bis zur Einmündung der Laupenstrasse ist längst überfällig», sagte Bauvorstand Rico Croci (GP) an der gestrigen Medienorientierung. Die Fahrbahn weist massive Belagsschäden auf. Der Gemeinderat hat entschieden, dass der Bahnhofplatz, dem eine wichtige Drehscheibenfunktion zukommt, in einen grosszügigen Platz ohne Trottoirs umgestaltet werden soll. Darin einbeziehen will man das Vorgelände der Landi. Am Ist-Zustand wird bemängelt, dass der überdachte Bus-Warteraum viel zu knapp bemessen ist. Ein wesentlich längeres und breiteres Vordach soll die Reisenden künftig besser vor Regen und Schnee schützen. Auch die Landi erhält ein grosses Vordach und erweitert ihre Aussenverkaufsfläche.

Fussgänger haben Vortritt

Die Begegnungszone soll optisch und funktionell mit der sanierten Bahnhofstrasse verbunden werden. Deshalb wird auf dem umgestalteten Bahnhofplatz Tempo 20 gelten, das heisst Fussgänger haben Vortritt. Damit die Fläche nicht allzu monoton wirkt, will man mit gestalterischen Linien eine kleinflächige Struktur schaffen. Die Projektverantwortlichen erhoffen sich, dass diese die Autofahrer dazu animieren, ihre Geschwindigkeit zu drosseln. Viel Wert wurde darauf gelegt, von Anfang an Behindertenorganisationen mit in die Planung einzubeziehen, damit unter anderem die Buskanten, die Toiletten und der Zugang zum Billettschalter behindertengerecht gestaltet werden können. Das Vorprojekt wurde durch das Planungsbüro Werner Messikommer in Seegräben ausgearbeitet, das bereits die Neugestaltung der Bahnhofstrasse geplant hatte. Die Gesamtkosten werden auf 2,2 Millionen Franken geschätzt. Davon entfallen 1,2 Millionen Franken auf die Strassensanierung und 1 Million auf die Neugestaltung des Bahnhofplatzes.

Werner Messikommer bestätigt, dass die Bäume vor der Landi dem Projekt zum Opfer fallen. Die Planer wollen einen offenen, grosszügig gestalteten Platz realisieren, auf dem auch Chilbis und andere Anlässe stattfinden können. Von der ersten Bauetappe ausgenommen sind das Areal um die kleinen Parkanlagen mit Brunnen, das Toilettengebäude sowie die Anlage für die Velos. Grund: Bei den SBB sind noch verschiedene Entscheide bezüglich der künftigen Nutzung jenes Teils des Bahnhofs offen. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.09.2008, 21:30 Uhr

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