Bassersdorf: Begegnungszone «light» ist erst der Anfang

Jetzt hat auch Bassersdorf eine Begegnungszone. Auf den ersten Blick hat sich zwischen Post und Gemeindehaus allerdings nicht viel getan. Das soll jedoch nicht so bleiben.

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«Eine offizielle Eröffnungszeremonie für die Begegnungszone ist nicht geplant», erklärt der Bereichsleiter Tiefbau der Gemeinde Bassersdorf, Daniel Baer. Der neu hergerichtete Dorfkern soll für die Gewerbemesse in knapp zwei Wochen einfach sauber herausgeputzt und beschriftet werden.

Der Baarainliweg ist momentan noch der auffälligste Abschnitt der neuen Begegnungszone in Bassersdorf. Seit Ende Juli sind die schweren Bauarbeiten im Dorfzentrum beendet, nur vereinzelt stehen noch Bauabschrankungen herum. Verändert hat sich optisch indes nicht sehr viel. Würden da nicht die Informationstafeln an den Zufahrten zu Gemeindehaus, Post und Papeterie auf das neue Verkehrsregime hinweisen, man würde kaum eine Veränderung bemerken.

Eine auffälligeres Strassenbild wird sich erst nach einer Weile ergeben. Wenn sich der neue Belag bis in rund zwei Jahren aufgehellt hat, ergibt sich daraus ein kontrastierender Effekt mit den dunkel bleibenden Betonbändern, die alle paar Meter quer zur Fahrbahn verlaufen. Trottoirs sucht man vergeblich, Fussgänger, Velo- und Autofahrer teilen sich den Strassenraum. In der Tempo-20-Zone geniessen die Flanierenden allerdings Vortritt.

Verhandlungen mit Migros laufen

Integriert, aber noch nicht baulich umgestaltet ist die Dorfstrasse auf dem Abschnitt vor der Migros sowie der Postplatz zwischen Bank, Post und Jugendhaus. Vom Kiesplatz vor dem Grossverteiler bis zur neuen Alterssiedlung Breitipark im Lindenacherquartier soll schon bald ein grosser, zusammenhängender Dorfplatz entstehen. Vorausgesetzt, man einigt sich in nützlicher Frist mit der Migros über die Kostenbeteiligung an einer neuen Tiefgarage. «Am liebsten hätten wir schon alles zusammen realisiert», gibt der Bereichsleiter Tiefbau zu verstehen. Aber die Verhandlungen mit der Migros laufen noch. Weiterhin offen ist, ob die Ringbahn von Kloten her kommend auch durchs Dorfzentrum geführt werden soll, gibt überdies Gemeindepräsident Franz Zemp zu bedenken. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 13.08.2008, 07:00 Uhr

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