Benken: 2000 Personen demonstrieren gegen Atomenergie

Die Nagra hat Benken als Standort für eine Atomendlager ins Auge gefasst. Heute demonstrierten dort 2000 Menschen gegen Atomkraftwerke.

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Die Demonstration verlief friedlich, wie ein Verantwortlicher sagte. Zum Publikum sprach unter anderen Verena Strasser, Gemeindepräsidentin von Benken. Sie drückte die Besorgnis der Bevölkerung von Benken und des gesamten Zürcher Weinlandes gegen ein allfälliges Atomendlager in Benken aus. Zudem forderte sie Mitbestimmung für die Betroffenen.

Die nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) ist nämlich der Ansicht, dass es im Weinland technisch möglich sei, hochradioaktive Abfälle zu entsorgen.

Grüsse aus der Westschweiz nach Benken überbrachte Nationalrat Christian Van Singer (Grüne, Waadt). Untersützung erhielt er auch von Amtskollege Bastien Girod (Grüne, Zürich). Auch aus Österreich und Deutschland waren Sympathisanten angereist.

Gemäss Jean-Jacques Fasnacht, Co-Präsident des Vereins «Klar! Schweiz», bewegte sich der Publikumsaufmarsch im erwarteten Rahmen. Der Verein setzt sich ein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Atommüll. Angestrebt wird der Ausstieg aus der Atomenergie. (sda)

Erstellt: 20.09.2008, 21:43 Uhr

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