Chindsgi wegen Bindehautentzündung geschlossen

Wegen einer ansteckenden Augenentzündung haben 41 Kinder im zürcherischen Adliswil diese Woche vorübergehend frei bekommen. Damit soll verhindert werden, dass sich die Erkrankung noch weiter ausbreitet.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Etwa zehn Kinder und eine Kindergärtnerin sind innert einer Woche an einer ansteckenden Bindehautentzündung erkrankt, wie der Adliswiler Schulsekretär Ivo Ramer erklärte. Der Doppelkindergarten Feldweg stellte deshalb vergangenen Freitag den Betrieb ein.

Gründliche Reinigung der Räume

Die Räume samt Möbeln und Spielsachen werden dieser Tage gründlich gereinigt. Eine Desinfektion sei nicht nötig, sagte Ramer. Nächste Woche soll der Chindsgi-Betrieb dann weitergehen, zumindest für die gesunden Kinder.

Die Eltern der Kindergärtler wurden umgehend informiert, heisst es in einer Mitteilung der Schule Adliswil. Die Behörden legten ihnen auch ans Herz, darauf zu achten, dass die Kinder nicht miteinander spielen und die Krankheit so weitergeben. Laut Ramer geht keines der Kinder aus dem betroffenen Chindsgi in einen Hort. Dort sind also keine Massnahmen nötig.

Antibiotika helfen nicht

Auf welchem Weg die Krankheit eingeschleppt wurde, ist nicht bekannt. Da es sich um eine Viruserkrankung handelt, helfen Antibiotika nicht. Die Entzündung sei zwar sehr unangenehm, sie habe nach Auskunft der Ärzte in der Zürcher Augenklinik aber keine Spätfolgen, heisst es in der Mitteilung. (tif/sda)

Erstellt: 24.09.2008, 13:41 Uhr

Abo

Digitale Abos

Den Tages-Anzeiger unbeschränkt lesen:
Neu ab 18.- CHF pro Monat

Blogs

Von Kopf bis Fuss Mit Selbstliebe an die Spitze

Blog Mag Achtung, Schnittwunden

Die Welt in Bildern

Feuer frei für Feuerwerk: Wenn die Griechen auf Hydra die Seeschlacht gegen die Türken vom 29. August 1824 nachspielen, versinkt die türkische Flotte mit viel Schall und Rauch im Meer (24. Juni 2017).
(Bild: Alkis Konstantinidis) Mehr...