Dänikon nimmt sich der Jugend an

Der Däniker Gemeinderat will neue Angebote für Jugendliche schaffen. An der abendlichen Sperrstunde für Junge hält er jedoch fest.

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In Dänikon steht ein neues Jugendkonzept zur Diskussion. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Aufsuchende Jugendarbeit. «Wir wollen so den Kontakt zu den Jugendlichen pflegen und auf ihre Bedürfnisse reagieren», erklärt der Däniker Gemeindepräsident Daniel Zumbach. Zudem ist man auf der Suche nach einer geeigneten Lokalität, wo sich die Jugendlichen auch spätabends am Wochenende treffen können. «Sie sollen die Möglichkeit haben, einen solchen Raum auch selber zu gestalten und nach ihren Wünschen einzurichten», so Zumbach. Als dritte Säule will man aktive Jugendliche finanziell bei der Freizeitgestaltung unterstützen. «Wir können uns gut vorstellen, den Gemeindesaal längerfristig für Filmabende zur Verfügung zu stellen und würden auch Getränke und Chips für die jungen Leute organisieren.»

Dialog für Interessen der Jugend

Nach einem Aufruhr über die an der Gemeindeversammlung angenommene revidierte Polizeiverordnung befinden sich deren Gegner und Befürworter nun im Dialog. Die Primarlehrerin Regula Lächler hatte im Vorfeld gegen die neue Polizeiverordnung Rekurs eingelegt und konnte vor rund zwei Wochen an einer Sitzung mit dem Gemeinderat die Anliegen der Jugendlichen einbringen. Sie ist froh, dass ihr Engagement wahrgenommen wird: «Es war ein positives Gespräch. Ich hoffe nun auf eine befriedigende Lösung.» Obwohl seitens der Gemeinde weiterhin an der abendlichen Ausgangssperre am Wochenende ab 22 Uhr festgehalten werde, probiere man, den Jugendlichen ein attraktives Freizeitangebot zu bieten. (pel/szr/TA)

Erstellt: 12.09.2008, 09:40 Uhr

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