Der Mann hinter dem Minarett-Plakat geht auf Tauchstation
Von Ruedi Baumann. Aktualisiert am 13.10.2009 47 Kommentare
In seiner Werbewelt gibt es kaum Tabus: Alexander Segert. (Bild: Beat Marti)
Artikel zum Thema
- Westschweizer Städte verbieten Anti-Minarett-Plakate
- Gegner der Minarett-Initiative sind aufgewacht
- «Ihr sät Zwietracht, und Ihr wisst es»
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Nein, ihr Chef sei nicht zu sprechen, wenn es um die Minarett-Plakate gehe, sagt die Mitarbeiterin der Werbe- und PR-Agentur Goal in Dübendorf. Erst auf energischeres Nachfragen lässt sich Alexander Segert wenigstens schriftlich vernehmen: «In Absprache mit meinen Kunden stehe ich bis zur Abstimmung nicht für Interviews zur Verfügung.» Die plötzliche Zurückhaltung des 46-jährigen Werbers erstaunt: Als es vor ein paar Tagen um das neutrale Plakat ohne SVP-Logo für Regierungsrat Ernst Stocker ging, war er noch so gerne bereit, den Medien Auskunft zu erteilen.
Warum ist Alexander Segert jetzt auf Tauchstation gegangen? Wurde ihm, dem Mann fürs Grobe, die internationale Aufmerksamkeit, die er mit seinen Raketen-Minaretten und der verschleierten Frau erregt, zu viel? Hat er gar Angst bekommen? Wir wissen es nicht, denn der Mann, der sich sonst für keine Provokation zu schade ist, schweigt.
Erst seit kurzem wortkarg
Bis jetzt war Segert immer auskunftsfreudig. Zum Beispiel, wenn er im Rössli Illnau die SVP-Basis für Urnengänge drillt. Da geht es von Kleidertipps übers Auftreten bis zu politischen Positionen. Noch so gerne erklärte Segert 2008, weshalb das kleine Mädchen auf den Anti-Harmos-Plakaten - es ging um den früheren «Chindsgi»-Eintritt - bittere Tränen weint. «Der Fotograf musste nur Harmos sagen - und das Kind hat losgeheult.» In Tat und Wahrheit stammt das kleine Mädchen aus Hawaii.
Segert macht seit 14 Jahren Werbung und Rhetorik-Coaching für die SVP, seit sieben Jahren ist er Geschäftsführer der Agentur Goal, welche die SVP-Kampagnen in der alten Tradition von Hans Rudolf Abächerli weiterführt. Segert wuchs in Hamburg auf, studierte in Konstanz Germanistik und Geschichte und wollte dann Journalist werden. Seinen ersten Job fand er bei der rechtskonservativen «Schweizerzeit» von SVP-Nationalrat Ulrich Schlüer.
Gegen Schwule und den Islam
Später wurde Segert auch Herausgeber des VPM-nahen und Islam-feindlichen Bulletins «Bürger und Christ», in dem er gegen Schwule, Drogen und Abtreibung wetterte und vor «der schleichenden Infiltration des christlichen Abendlandes durch den Islam» warnte. Alexander Segert war selbst einmal ein Anhänger der rechten Psychosekte VPM - im Sinne einer «intellektuellen Herausforderung», wie er der «NZZ am Sonntag» erklärte.
Diesen Spätsommer machte Segert in Österreich von sich reden, als er für die Rechtspopulisten der Vorarlberger FPÖ den Wahlkampf managte. Vom «Rattenwerber aus der Schweiz» war in den Medien die Rede. In den FPÖ-Parolen schwangen antisemitische Untertöne mit - mit Sprüchen gegen Türken und Asylbewerber lässt sich in Österreich als Rechtsaussen offenbar nicht mehr punkten. «Elterngeld nur für heimische Familien», forderte die FPÖ auf Segerts Plakaten.
Rezept: Simpel und stupid
Segert umschreibt sein Erfolgsrezept mit der Formel Kiss: «Keep it simple and stupid.» (Halte es einfach und blöd.) Für ihn gebe es fast keine Tabus. Ausnahmen? «Alles, was verboten ist, und alles, was die Partei nicht mittragen kann.» Als Deutscher würde er auch, so gewünscht, eine Kampagne konzipieren mit dem Slogan: «Deutsche raus!» (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 13.10.2009, 09:08 Uhr
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47 Kommentare
Ich verstehe die Diskussion um dieses Plakat nicht. Es zeigt Minarette auf einer SchweizerKarte. Und um das gehts genau bei dieser Initiative. Wird das Plakat verboten, dürften ja gar keine Minarette in der Schweiz stehen? Die Verknüpfung von einer verschleierten Frau finde ich richtig. Man muss über diesen Zwang der Verschleierung und die Schlechterstellung der Frauen im Islam unbedingt sprechen! Antworten
es hat doch in der Tat und Wahrheit nichts mit Rassismus zutun, dieses Plakat, sondern rein damit das wir hier im christlichen Abendland KEINE solche Türme wollen. So unrecht hat er mit dem Thema infiltration und unterwanderung eigendlich garnicht. Diese Ausländer sind Gast in einem anderen Land und wollen jetzt auch noch Forderungen stellen. Versucht das doch auch mal in einem Islamischen Land. Antworten
Die Vermischung der Völker und Kulturen wird doch gezielt vorangetrieben zur Schwächung der einzelnen Staaten. Da muss sich sogar die UNO einschalten, wenn wir kleinen Schweizer mal kurz uns erlauben, selber zu denken. Siehe TA-Artikel "Uno rügt Schweiz – nicht nur wegen Minarett-Initiative". Antworten
@Christoph Züllig, sie wollen es wohl einfach nicht begreifen. Dabei ist es so einfach, jeder verstehts wenn man es ihm erklärt: Kirchentürme gehören hierzulande zur Kultur. Minarette nicht. Noch Fragen? Ich kann es gerne nochmals erklären wenn es noch nicht geklappt hat. Antworten
Das Plakat bringt Furcht vor dem Islam und einer Islamisierung der Schweiz zum Ausdruck. Gegner der Initiative nennen es Phobie (unbegründete Angst). Wer hat Recht? Hat der Entwerfer Angst vor den Reaktionen auf seine Karrikatur bekommen? Kommentatoren täten sein verschwinden nicht bedauern! Wäre er der erste Kritiker des Islams der verschwindet? Ist die Angst nun so unbegründet? Antworten
Hoi Cornelia Burgherr, ob Minarette untrennbar mit der Religionsausübung im Islam verbunden sind, ist nicht so relevant (genau wie der Kirchturm). Minarette sind in einigen islamischen Ländern häufiger als in anderen, d.h. sie sind zumindest nicht unüblich. Islamische Gemeinschaften in der Schweiz sind i.a. Vereine nach ZGB; als Vereine bestimmen sie über ihre Angelegenheiten selber. Basta. Antworten
Sie sollen doch ihre Minarette bauen, aber nur wenn: Wir z.B. im Jemen, Oman, Iran, Irak, Afghanistan usw. ebenfalls so viele nette Leute finden welche das Gegenrecht, ein paar nette kleine Kirchlein zu bauen, genauso aus tiefstem Herzen tolerieren und unterstützen wie gewisse "die Welt ist nett" Träumer. Was glaubt ihr dann was dann los sein würde? Toleranz kann nur aus Gegenseitigkeit bestehen. Antworten
Sie lesen sehr geschickt zwischen den Zeilen, @Frau Esther Nyffeler: Wie alle vernünftig Argumentierenden bin ich direkt durch die weltweite islamische Verschwörung angestellt und werde fürstlich für mein tolerantes Denken, Schreiben und Leben entlöhnt. Ich kann es Ihnen nur empfehlen… Auf der eher ernsthaften Seite habe ich noch nie einen muslimischen Missionar getroffen - dafür christliche… Antworten
@Cornelia Burgherr ... nur schon in Riyad, der Hauptstadt hat es zahlreiche Moscheen mit Minaretten, die dem eigentlichen Sinn und Zweck von solchen dienen: Dem Ausrufen zum Gebet durch den Muezzin. Interessant ist, dass die Hauptstadt Saudi-Arabiens auch ca. 38 McDondalds Filialen beherbergt. Schon im frühsten Mittelalter hörte beim Thema «Handel» und «Wirtschaft» der «Clash of Civilzations» auf. Antworten
@ maurus candrian: was sind oder waren sie für ein politiker? wie haben sie unser land vertreten? mit dieser angeblich lauernden gefahr lassen sie sich noch erpressen! soll denn die schweiz zu allem einfach nur ja sagen? damit dann auch wirklich nichts passiert? und wie können sie garantieren, dass diese gefahr abwendet? wohin soll denn das noch führen mit solchen politikern? Antworten
Hallo ich habe eine Frage zu den Minaretten. Anscheinend gehören sie zur islamischen Religion. Saudi Arabien ist ja ein islamisches Land. Kann mir jemand sagen, ob es stimmt, dass in Saudi Arabien nur 2 Minarette stehen. Das Minarett bei der Moschee von Medina und bei der Moschee von Mekka? Besten Dank für Eure Antwort Cornelia Antworten
@wampfler; zwischen den zeilen kann man erkennen, dass sie mit ihrer haltung viel geld verdienen. wie auch immer. die schweiz hat den bedarf an arbeitskräften von zuwanderern deutlich überschätzt. die sozialen und kulturellen umwälzungen infolge der massenimmigration sind massiv und dauerhaft. immigranten beanspruchen die sozialsysteme mehr, als sie dazu beitragen. als dank machen sie sich breiter Antworten
@ h. wiedemann: ich kann sie beruhigen. während 12 jahren mitgliedschaft im stadtparlament st. gallen habe ich in finanz-, wirtschafts- und baufragen praktisch immer "bürgerlich", auch zusammen mit der svp, gestimmt. aber was da auf bundesebene abgeht, ist svp auf sehr bedenklich tiefem niveau. dieses ständige hetzen gegen jegliches ausländische ist nicht nur primitiv, sondern letztlich gefährlich Antworten
@ Ch. Züllig: Aber Minarette wiederspiegeln nicht die CH-Kultur. Kirchenglocken sind aber in der Schweiz wie auch in unseren Nachbarländern Kultur. Aus religiöser Sicht braucht es keine Krichenglocken. Wenn Sie die Rückbauung durchbringen, sehe ich aus religiöser Sicht keine Einbusse. Ansonsten weiss ich nicht, von welchen Aufforderungen Sie sprechen. Antworten
@Ernst Tomasi: Fremdenfeindlich? Beweisen sie das. Wurde die SVP jemals als fremdenfeindlich VERURTEILT? Ich unterstelle der SP ja auch nicht, sie sei kommunistisch oder gar marxistisch-leninistisch und beweise dies nicht. Das ständige Wiederholen diverser Lügen macht die Aussagen auch nicht wahrer und bringt der Linken auch keine Argumente. Antworten
@ T.Kull: Jedes Gebäude, auch der kleinste Geräteschuppen, verkörpert den Machtanspruch des Besitzers, der sagt: "Schaut her; hier bin ich." Sie sollten konsequenterweise sämtliche Gebäude verbieten. - Punkto Gebetsruf 5x täglich: Na und? Von Türmen an Kulthäusern anderer Religionen ertönt bekanntlich nie, nie, nie, aber auch gar nie eine geräuschvolle Aufforderung zu einer kultischen Handlung... Antworten
Minarette gehören verboten! Und mit ihnen gleich auch noch der ganze Rest religiöser Bauten und Symbole, wie Kirchen, Gipfelkreuze und solches Zeugs. Denn ich fühle mich als keiner Religion angehöriger durch all den Klumpatsch aufs übelste belästigt und bedroht! Oder sollte ich vielleicht doch ein bisschen toleranter sein? Nein! Als radikaler nur-meine-Meinung-Verteidiger geht das natürlich nicht. Antworten
@Herr Keller, Herr Kleinert: »der organisierte Islam trachtet danach«, »von Moslems überschwemmt«: Das sind klassische Formulierungen von Verschwörungstheorien. Nennen Sie Beispiele aus der Schweiz (kein christliches Land, im übrigen, sondern eines mit Religionsfreiheit), wo a) Muslime missionieren b) zentrale Aspekte unserer Gesetzgebung von Muslimen infrage gestellt werden. Antworten
und der nächste Schritt nach der Minarette ist, dass wir dann auch noch unsere Schulen umbauen, damit den Muslimen Gebetsräume zur Verfügung stehen. Hat auch in Deutschland das Verwaltungsgericht entschieden. Es sind ja meist Muslime die Kinder auf die Welt setzen. Und wenn heute schon mehr als eine halbe Million davon in der Schweiz leben, wird es höchste Zeit die Schweiz entsprechend anzupassen! Antworten
So lange der Muhedin nicht über den Minarett-Lautsprecher zum Gebet ruft - sollte das uns nicht stören. Doch die Minarett-Diskussion hat vermutlich tiefere Gründe: die stetige Zunahme der arbeitenden Wohnbevölkerung aus anderen Ländern dieses Planetes könnte vielen Schweizern klar machen, dass sich in ihr Land bereits mitten in der globalisierten Veränderung befindet und den Zenith erreicht. Antworten
Tja Herr Berisha: Überall dort wo das Christentum aufhört herrscht Spannung und Krieg. Nur so damit noch ein schönes Vorurteil im Raum steht. Oder hat es vielleicht mehr mit Energie zu tun? Die Diskussion ist wohl etwas facettenreicher als Sie es wahr haben wollen. Antworten
Lieber Tagi und Lieber Herr Baumann Endlich ein Artikel, der etwas Licht auf die Hintergründe wirft und in vielen Punkten Klarheit schafft, obwohl es einem kalt den Rücken hinunterläuft, wenn man das Agitations-Potential des Hamburgers erkennt (gesponsert von einer Partei, die sich so urschweizerisch und fremdenfeindlich gibt!). Vielen Dank für Ihren aufschlussreichen Bericht. Ernst Tomasi, Zch Antworten
@Wampfler, damit es auch Sie verstehen: Es geht darum, dass der organisierte Islam danach trachtet, die hier vorhandene Kulturhoheit zu durchbrechen. In Deutschland will jetzt auch noch der Bundesvorsitzenden der Türkischen Gemeinde, Kenan Kolat, an muslimischen Feiertagen schulfrei für alle. Viele Schweizer wollen nicht, dass der Islam hierzulande an Einfluss gewinnt! Wir sind höchst tolerant. Antworten
@philippe wampfler: es gibt im kanton zürich bereits ein Minarett und wenn wir uns nicht jetzt mit allen mitteln wehren, werden wir weiter von moslems überschwemmt. Wir sind ein Land mit christlicher Tradition, da braucht es sicher keine Minarette! Wer ein Minarett bauen will, kann dies gerne im Ausland tun, möglichst weit weg von der Schweiz. Antworten
@Ch. Züllig: Ich kenne Herr Segert nicht und kann über ihn nicht urteilen. Minarett ist ein Machtanspruch. Als nächster Schritt sollen dann die Gebetsaufforderungen von dort proklamiert werden 5x am Tag. Oder kaufen Sie ein Rednerpult, damit es nie zur Verwendung kommt? Antworten
Da es keine Minarette gibt in der Schweiz, ist nur die Frage, warum man sowas verbieten will - warum man also selektive sakrale Bauten einer Religionsgruppe verbieten will. Dafür einen vernünftigen Grund zu finden, indem nicht die Verschwörungstheorie einer Islamisierung Europas beschworen wird, ist das einzige Problem der Debatte. Antworten
julian gerber: sie vermissen,sie vermissen.sie sind auch so jemand wo gerne am tisch sitzt und meint mit diskutieren wird alles gelöst.denken SIE etwa das die moslems ihnen alles so sagen werden wie sie es hören wollen? wie naiv sind sie eigentlich? schauen sie mal den werdegang des islams an.interessant ist: überall dort wo der isalm geografisch aufhört ist krieg oder spannung. zufall? AUFWACHEN! Antworten
@ J. Gerber, T. Kull: Wofür ist ein Minarett gut? Wofür ein Kirchturm? Warum hat ein Sikh-Tempel Türme? Wozu dient eine Pagode, eine Pyramide, ein Stupa? - Antwort: Es geht mich nichts an, wie Religion x und Glaube y ihre Kultgebäude gestalten. Ich diskutiere so was nicht. - Gegenfrage: Wofür sind rechtsvölkische Hassprediger wie dieser Herr Segert gut? Antworten
Wer provoziert (oder einfach eine grosse Klappe hat) erhält in unserer Gesellschaft aufmerksamkeit. Leider ist es um dieses Plakat nicht anders. Ein mündiger Bürger mit gesundem Menschenverstand wird es selber wissen wie er auf ein solches Plakat reagiert. Antworten
@Stalder: so lange wir uns schön unterordnen, herrscht tatsächlich sozialer Frieden. Aber wehe wie freien Schweizer setzen Grenzen, ohne eine Religion einzugrenzen (es geht um Bauten), herrscht Krieg! Das ist mir zu einseitig. Da mache ich nicht mit! Antworten
@kull: Sind wir freie Schweizer, die sich nicht alles gefallen lassen müssen von populistischen Kampagnen, die unseren sozialen Frieden zerstören ? Oder wollen wir echte Politik unterstützen, die sich konstruktiv um das Machbare bemüht ? @klee: wahrscheinlich ist die plumpe Form der Provokation nicht geeignet, sachliche Diskurse auszulösen. typisch SVP: zuerst stänkern, dann Empörung heucheln Antworten
Hat sich eigentlich schon jemand ueberlegt wieviele Milliarden die arabischen und die islamisch asiatischen Laender bei Annahme der Initiative aus der Schweiz abziehen werden? Wird der dadurch zwangslauefig ansteigende Hypothekarzins dann von SVP und co durch Zahlungen an die betroffenen Mieter, Hauseigentuemer, Unternehmer etc. etc ausgeglichen ? Wohl kaum ..... Antworten
Statt über Nebensächlichkeiten wie das Schweigen eines Graphikers sollten im Vorfeld der Antiminarett-Abstimmung eigentlich Aspekte pro und contra Minarett die wesentlichen Themen sein. Aber wahrscheinlich fehlen den Minarett-Befürwortern einfach die sachlichen Argumente. Antworten
@ a. gut: hervorragender kommentar. die svp und ihr nahestehende kreise kommen mir vor wie feuerwehrleute, die selber brände legen, um sich dann als löscher aufspielen zu können. wie lange springt ein drittel der ch-bevölkerung diesen fremdenfeindlichen volksverführern noch nach? ich hoffe, dass mind. einem teil dieses drittels langsam dämmert, dass da null substanz, sondern nur warme luft ist ... Antworten
Wenn wir nun im nächsten Artikel erfahren, dass auch der andere SVP-Chefideologe, der hlg. R. K., ein VPM-ler (gewesen) ist, erstaunt mich nichts mehr. Das entspräche ganz der Bissigkeit und Härte, wie man sie damals an der Uni kennengelernt hatte. Ultrakonservative, antihumanistische Werte vermischt m. antiliberaler Polemik unter dem Deckmantel einer bloss sich selber zugestandenen Redefreiheit. Antworten

Michael Meienhofer
Dieses Plakat zeigt es einmal deutlich: Es herrscht Religionskrieg in den Köpfen der Menschen und der religiösen Scharfmachern aller Religionen. Vielleicht erinnern wir uns, wie gefährlich religiöse Propagandakämpfe sind ; jeder war irgendwann einmal Auslöser eines grösseren Konfliktes oder Weltkrieges. Früher waren Juden die Opfer, das nächste Mal die Islamisten oder wir Christen ? Antworten