Gemsenüberreste an der Sihl entdeckt

Im Raum Hütten ist offenbar ein Wilderer am Werk. Am Sihl-Ufer wurden Überreste von Gemsen gefunden. Der lokale Revierpächter und Jagdaufseher hat bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.

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Ein Spaziergänger, der mit seinem Hund am Sonntag der Sihl entlang wanderte, machte einen grausigen Fund: Rund 30 Kilogramm Knochen, Haut, Huf und Fleisch von drei Gämsen lagen am Ufer. «Eine solch verwerfliche, schmutzige Tat habe ich noch nie erlebt», sagt der Hüttner Revierpächter und Jagdaufseher Hans Götschi gegenüber der «Zürichsee-Zeitung».

Frevler aus dem Kanton Schwyz?

Laut Götschi müsse es sich um eine Freveltat handeln, denn «in Hütten habe ich schon seit Jahren keine Gämsen mehr gesehen.» Er geht davon aus, dass die Überreste aus dem Kanton Schwyz stammen könnten, weil dort der Abschuss von Gämsen erlaubt ist. «Zur Umgehung von Kontrollfunktionen könnte die vermutete Wilderei auch in anderen Kantonen vorkommen – oder es sind Fehlschüsse im Kanton Schwyz, denn punkto Abschuss bestehen besondere Regulierungen», so Götschi weiter.

Der Jagdaufseher hat nun bei der Kantonspolizei Zürich Anzeige gegen Unbekannt eingereicht. Diese lautet auf Wilderei und illegale Entsorgung. (tif/sda)

Erstellt: 24.09.2008, 11:28 Uhr

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