Geschenk zum Geburtstag für das Ausbildungszentrum

Das Regionale Ausbildungszentrum Au (RAU) hat gestern eine computergesteuerte Fräsmaschine für die Ausbildung der Lehrlinge erhalten.

Damian Hartmann (v.l.) erklärt Stefan Wüest und Roman Kälin die Maschine. Bild: Patrick Gutenberg

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CNC-Spezialisten sind momentan gesuchte Berufsleute: Um eine offene Stelle zu besetzen, bezahlen Unternehmen Prämien von bis zu 3000 Franken, wie gestern im RAU von Fachleuten zu erfahren war. CNC-Spezialisten arbeiten an Maschinen, die computergesteuert Werkstücke bearbeiten. Diese sind um einiges effizienter als konventionelle Fräsmaschinen.

Das RAU kann die Ausbildung zu CNC-Spezialisten mit dem Geschenk auch anbieten. Geschäftsführer Daniel Ruoss freute sich gestern gleich doppelt. Denn in diesen Tagen feiert das Zentrum gleichzeitig den zehnten Geburtstag. «Die hochpräzise CNC-Fräsmaschine erlaubt uns, die Grundausbildung der Polymechanikerinnen und Polymechaniker und auch die Weiterbildung von ausgelernten Fachkräften auf den neusten technischen Stand zu bringen. Zudem können wird die Ausbildungskapazität ausbauen.» Ab 2009 ist die CNC-Ausbildung für Polymechaniker obligatorisch. Darum ist Ruoss auch froh, kann er seinen Auszubildenden Kurse an der neuen Maschine anbieten.

Gesponsert wird das CNC-Kompetenzzentrum von den Herstellern selber. Das ist einerseits die Maschinenfabrik Fehlmann aus Seon AG, die die Fräsmaschine hergestellt hat. Andererseits ist es die Firma Heidenhain aus Schwerzenbach ZH, die die gesamte Steuerung lieferte. Die beiden Firmen haben sieben überbetriebliche Ausbildungszentren mit solchen Maschinen ausgerüstet. Koordiniert wurde die ganze Aktion von Swissmem, dem Verband der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie.

Dass das RAU eine solche CNC-Maschine erhalten habe, zeige die Stellung des Ausbildungszentrums auf, sagte RAU-Präsident Markus Graf von der Feller AG in Horgen. Damit könne die Ausbildung weiter auf die Bedürfnisse der Firmen ausgerichtet werden, sagte er.

Vor zehn Jahren gegründet

Noch bei der Gründung des RAU sei prophezeit worden, dass die mechanischen Berufe aussterben würden - man setze besser auf die Informatik, sagte Daniel Ruoss. Heute besuchen pro Jahr 250 junge Männer und Frauen aus über 100 Firmen das RAU. Es ist über die Pionierphase hinausgewachsen und gilt als Vorbild für andere Zentren in der Schweiz. Die Gründung 1998 war die Antwort auf den Lehrstellenmangel in der Region. Für die Berufsfelder Informatik, Elektronik, Polymechaniker und Konstruktion stellt das RAU Ausbildungskonzepte bereit. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.08.2008, 07:55 Uhr

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