Greifensee: Fünf Kinder in Seenot

Auf dem Greifensee wurden sieben Mitglieder einer Segelschule von einem heftigen Gewitter überrascht. Die fünf Kinder und zwei Erwachsenen gerieten in Seenot.

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Es war Mittwochabend gegen 18.25 Uhr, als ein heftiges Gewitter mit Sturmböen über das Zürcher Oberland hinwegfegte. Dabei gerieten zwei Segelschiffe in akute Seenot und kenterten, teilte die Seerettung Uster am Freitag mit.

Unterkühlt, aber unverletzt

Zur Bergung der fünf Kinder und zwei Erwachsenen auf den Booten waren zwölf Seeretter im Einsatz. Eines der Kinder musste aus dem Wasser gezogen werden. Es kamen aber alle unverletzt an Land, waren jedoch unterkühlt.

Beim Gewitter gerieten noch andere Schiffe der ortsansässigen Segelschule in Seenot. Zwei Segelschiffe wurden abgeschleppt, eines wurde von der Besatzung selbst in den Hafen gesteuert. Ein weiteres auf dem See treibendes Schiff ohne Besatzung musste später noch abgeschleppt werden.

Rettungsaktion auf dem Zürichsee

Die 16-köpfige Klasse des Segelclubs Enge war auf Grund der heftigen Sturmböen aus ihren Booten gekippt. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 7 bis 15 Jahren konnten von der Polizei gerettet und an Land gebracht werden. Niemand wurde verletzt, wie die Stadtpolizei Zürich auf Anfrage von «Radio 24» bestätigte. (tif/ap)

Erstellt: 05.09.2008, 17:55 Uhr

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