Kanton gibt Pläne für Asylzentrum nicht auf

Das Sozialamt des Kantons Zürich zieht den Entscheid gegen den Bau des Asylzentrums in Eglisau an das Verwaltungsgericht weiter.

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Dies meldete Radio-Zürisee und bestätigte der Leiter des Sozialamtes, Ruedi Hofstetter, gegenüber der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA).

Mitte September hatte die Baurekurskommission eine Einsprache des Sozialamts gegen die abgewiesene Baubewilligung in Eglisau abgelehnt. Sie befand, die Gemeinde Eglisau habe ihren Spielraum nicht überschritten, als sie die Baubewilligung für das Durchgangszentrum verweigerte. Die Argumentation, die geplanten Wohncontainer für bis zu 120 Asylsuchende würden das Gesamtbild des Wohnquartiers stören, sei vertretbar, so die Baurekurskommission.

Im Juli hatte der Kanton ein Baugesuch für einen zweiten, alternativen Standort im Norden Eglisaus eingereicht. Ob es der Gemeinde Eglisau mit derselben Begründung gelingt, sich gegen die Pläne des Kantons zu wehren, ist fraglich. Sollte sie die Baubewilligung aber erteilen, werde das kantonale Sozialamt den Rekurs beim Verwaltungsgericht zurückziehen, sagte Ruedi Hofstetter gegenüber der SDA. Die Gemeinde Eglisau hat jedoch klar signalisiert, dass sie weder den einen noch den anderen Standort akzeptieren wird. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.10.2008, 22:10 Uhr

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