Niederglatt soll eine Mehrzweckhalle bekommen

Die Turnhalle Eichi soll zu einer Mehrzweckhalle ausgebaut werden. Das Projekt kam an einer Infoveranstaltung vor der Gemeindeversammlung von nächster Woche gut an.

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Die Turnhalle des Zentrums Eichi in Niederglatt soll vergrössert werden. Über die Kredite für ein entsprechendes Projekt, das von der Politischen und der Primarschulgemeinde Niederglatt sowie der Oberstufenschulgemeinde Niederhasli Niederglatt Hofstetten realisiert werden soll, entscheiden die Stimmbürger am kommenden Mittwoch an ausserordentlichen Gemeindeversammlungen. Am Donnerstagabend fand im Eichisaal eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung statt. Ziel war es, Interessierten das Projekt und dessen Hintergrund zu erklären sowie allfällige Fragen zu beantworten.

Die bestehende Turnhalle Eichi der Sekundarschulgemeinde vermag infolge einer grösseren Schülerzahl die Bedürfnisse nicht mehr zu decken. Hinzu kommt, dass auch die Primarschulgemeinde aus Platzmangel auf diese Turnhalle ausweichen muss. «Die Sekundarschulgemeinde wollte eigentlich eine eigene Turnhalle bauen, doch fehlen uns die finanziellen Mittel dazu», sagte Schulpfleger Daniel Frei.

Ähnlich erging es auch der Primarschulgemeinde, wie deren Mitglied Bruno Waldvogel den Anwesenden erklärte. Durch das Projekt könnten nun die Bedürfnisse beider Schulen optimal abgedeckt werden. Am Bauvorhaben beteiligt ist auch die Politische Gemeinde, die so kostengünstig zu einer Mehrzweckhalle gelangen will, wie Gemeinderat Peter Balsiger sagte.

Doppelhalle mit Bühne

Gemäss dem Projekt soll eine neue Turnhalle samt Theaterbühne im Süden an die bereits bestehende Turnhalle angebaut werden. Unterteilt werden die beiden Hallen durch eine Wand, die je nach Anlass ein- oder ausgebaut werden kann. Im Erdgeschoss sind neben Geräte- und Vereinsräumen auch eine Küche sowie sanitäre Anlagen geplant. Die Garderoben samt Duschen finden im Obergeschoss Platz. Gemäss Architekt Martin Reusser wird sich der kubusförmige Bau gut in die Umgebung einpassen.

Die reinen Baukosten für das Projekt betragen 7,3 Millionen Franken und werden nach der effektiven Nutzung der Räume zwischen den drei Gemeinden aufgeteilt. Bei eingeschlossenen Nebenkosten trägt die Politische Gemeinde 3,7 Millionen Franken, die Sekundarschule 2,2 Millionen und die Primarschule 1,8 Millionen. Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden wird in einem Anschlussvertrag geregelt, der allen ein Mitbenutzungsrecht garantiert.

Bei den rund 60 Anwesenden am Informationsabend kam das Projekt gut an. «Ich glaube, dass diese Erweiterung richtig und der Nutzen ausgewiesen ist», sagte Dieter Gruber, 47, aus Niederhasli. «Es freut mich, dass sich die drei Gemeinden auf ein solches Projekt einigen konnten.» Ähnlich sah es auch Daniela Hug aus Niederglatt. «Es ist ein gutes Projekt, und auch die Kostenaufteilung ist aus meiner Sicht vernünftig», fand die 40-Jährige. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 23.08.2008, 08:20 Uhr

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