Sozialamt zieht Eglisauer Asylzentrum vors Verwaltungsgericht

Der Bau eines Asylzentrums mit 120 Plätzen in Eglisau kommt vor das Verwaltungsgericht. Das Sozialamt hat Rekurs gegen die Ablehnung des Baugesuchs eingereicht.

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Das Sozialamt des Kantons Zürich zieht einen Entscheid gegen den Bau eines Asylzentrums mit 120 Plätzen in Eglisau ans Verwaltungsgericht weiter. Sozialamts-Chef Ruedi Hofstetter bestätigte am Freitag eine Meldung von «Radio Zürisee».

Das Sozialamt hat zwar bereits ein Baugesuch für die Erstellung des Asylzentrums auf einem Alternativ-Standort in Eglisau eingereicht. Wenn die Gemeinde dieses bewillige, werde der Rekurs ans Verwaltungsgericht für den ersten geplanten Standort zurückgezogen, sagte Hofstetter.

Der Kanton Zürich bemüht sich seit langem darum, in Eglisau ein Asylzentrum zu errichten. Der Gemeinderat hatte im Dezember 2007 die Baubewilligung verweigert mit dem Argument, die geplanten Baracken entsprächen nicht «den Anforderungen an eine befriedigende Gesamtwirkung».

Die Baurekurskommission hielt darauf fest, eine Unterkunft auf dem Grundstück sei zonenkonform und das Areal genügend erschlossen. Aber die Verweigerung durch den Gemeinderat liege innerhalb dessen Ermessensspielraum bezüglich Einordnungsfragen. (los/sda)

Erstellt: 03.10.2008, 17:14 Uhr

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