Stadtverwaltung könnte ins Sulzer-Areal

Weil die Ansiedlung der Winterthurer Verwaltung auf dem Arch-Areal geplatzt ist, prüft der Stadtrat den Umzug ins Sulzer-Areal – zusammen mit der Versicherung Axa.

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Der Stadtrat wollte einen Teil der Verwaltung in einem Neubau auf dem Arch-Areal beim Hauptbahnhof konzentrieren. Doch er wurde vor knapp einem Jahr vom Parlament zurückgepfiffen. Der Stadtrat suchte darauf nach neuen Lösungen – jetzt zeichnet sich eine ab.

Gestern Dienstag hat der Stadtrat eine neue Variante präsentiert. Die Versicherung Axa Winterthur und der Stadtrat würden einen Zusammenzug eines Teils ihrer Arbeitsplätze prüfen, teilten die beiden Partner mit. In Frage komme der geplante Superblock auf dem Sulzer-Areal, zwischen Zürcherstrasse und City-Halle. Im quadratischen Gebäude mit Innenhof hätte es genügend Platz für die Axa und die Stadtverwaltung. Es sind 45 000 Quadratmeter Büroflächen vorgesehen.

Um Interessenkonflikte auszuschliessen, haben sich der Stadtrat und die Axa auf eine Zuteilung der Gebäude geeinigt. Rund 1200 Mitarbeitende der Versicherung würden gegen die City-Halle hin einquartiert. Jetzt sind die rund 3000 Axa-Mitarbeitenden in Winterthur auf mehrere Standorte verteilt. Und von den insgesamt 3000 städtischen Angestellten würden rund 700 im nördlichen Teil des Superblocks ihre Büros beziehen.

In Stein gemeisselt ist noch gar nichts. Die Axa-Geschäftsleitung muss über den Superblock-Standort entscheiden. Und bei der Stadt müssen das Parlament und das Stimmvolk der Zentralisierung der Verwaltung zustimmen. Die Axa und der Stadtrat rechnen mit einem Bezug in Etappen. Die Axa könnte im Herbst 2011 zügeln, die Stadtverwaltung wegen der Volksabstimmung erst später.

Grundeigentümerin des Superblock-Areals ist die Sulzer Immobilien AG. Als Investorin ist die Axa Leben AG vorgesehen. Das Projekt wollen die drei Partner gemeinsam planen. Angaben zu den Baukosten und den Mietpreisen gebe es im Herbst, steht in der Mitteilung.

Liegen die Eckdaten vor, kann das Parlament entscheiden, ob der Stadtrat nicht nur eine teilweise, sondern gar eine vollständige Konzentration der Verwaltung anstreben soll. Eine Vollkonzentration wäre nur im Superblock möglich, sagt Stadtpräsident Ernst Wohlwend (SP), eine Teilkonzentration auch im Wintower. Um die Stadtkasse zu entlasten, will der Stadtrat zumindest einen Teil der heute auf 100 Standorte verteilten Verwaltung konzentrieren. Damit erhofft er sich Einsparungen von 2,7 bis 3,5 Millionen Franken. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 14.08.2008, 08:12 Uhr

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