TA-Leser wünschen sich Kilchberger Kirche geschützt

Die katholische Kirche von André Studer wurde in einem TA-Wettbewerb zum Schutze vorgeschlagen.

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Ginge es nach den Leserinnen und -Lesern des «Tages-Anzeigers», würden sie die Katholische Kirche St. Elisabeth in Kilchberg unter Denkmalschutz stellen. Dies hat der vom «Tages-Anzeiger» und der Kantonalen Denkmalpflege vor den Sommerferien ausgeschriebener Wettbewerb «Was würden Sie unter Schutz stellen?» ergeben.

Die von André Studer erbaute Kirche erreichte unter den 50 Einsendungen Platz 9. Gewonnen hat den Wettbewerb der Vorschlag, einen Spycher in Dällikon aus dem 17. Jahrhundert unter Schutz zu stellen.

Markanter Kirchturm aus vorgefertigten Betonelementen

Eine Einsendung forderte, man solle das Gesamtwerk von Architekt André Studer, der 2007 gestorben ist, unter Schutz stellen. Eine ganze Inventarisierung sei aber unrealistisch, sagt Peter Baumgartner, stellvertretender kantonaler Denkmalpfleger. Doch es sei möglich, Referenzbauten eines zeitgenössischen Architekten zu schützen. Als solcher gilt die katholische Kirche neben der Andreas-Kirche in Uster.

Die Elisabethen-Kirche wurde 1967 eingeweiht. Sie steht an der Stelle, wo in den Dreissigerjahren eine Kapelle erbaut worden war. Studers Entwurf basiert auf einem quadratischen, diagonal organisierten Grundriss. Die Aussenwände sind niedrig gehalten. Darüber schwingt sich ein zeltartiges Dach, das an eine Wirbelsäule erinnert. Prägend ist auch der schlanke, freistehende Kirchturm an der nordwestlichen Ecke des Grundstückes. Er wurde aus vier vorgefertigten Betonelementen zusammengesetzt. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 13.10.2008, 10:08 Uhr

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