Uetiker Jungmodel hofft auf eine stolperfreie Show

Heute findet der Final des Wettbewerbs Elite Model Look 2008 statt. Das Uetiker Nachwuchsmodel Alexandra Balmer fiebert ihm entgegen.

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Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die Nerven fangen langsam, aber sicher an zu flattern. «Ich kann nicht mehr gut einschlafen und mache mir 100 Gedanken», sagt die Uetikerin Alexandra Balmer. Sie hoffe, dass sie nicht stolpere oder ausrutsche, dass ihr Absatz nicht breche und dass sie nicht gähnen müsse. Heute Abend tritt sie im Schweizer Final des Elite Model Look Contest 2008 gegen elf andere Kandidatinnen an.

Bereits um halb neun Uhr morgens muss sie heute in Zürich sein. Den ganzen Tag stehen ihr Proben bevor, die Choreografie muss bis zum Abend perfekt sitzen. Diese ist aufgebaut wie eine normale Fashion-Show, die Finalistinnen defilieren in verschiedenen Durchgängen, darunter auch in Unterwäsche, nacheinander über die Bühne.

Die Proben begannen letztes Wochenende in der Mühle Tiefenbrunnen. Dort lernten die Nachwuchstalente aus den Kantonen Aargau, Basel, Bern, Glarus, Zug und Zürich die Choreografie für den Final und probierten die Kleider, die sie in der Show tragen werden. Gestern fand schliesslich die grosse Hauptprobe statt: Die Finalistinnen wagten sich zum ersten Mal auf die Bühne in der Maag Event Hall, wo der Final stattfindet. «Das war schon etwas ganz anderes, weil die Bühne immerhin 16 Meter lang ist und wir uns merken mussten, wo wir stehen und wohin wir laufen sollen», sagt Balmer.

In den Choreografie-Proben absolvierten die Finalistinnen ein Lauftraining. Alexandra Balmer hat sich aber auch zu Hause gut vorbereitet: «Ich habe geübt, zu posieren und auf Highheels zu gehen.» Sie habe dazu auch ihre Eltern um Rat gefragt, die ihr wertvolle Tipps gegeben hätten. «Sie haben mir gesagt, ob die Posen gut aussehen oder eher übertrieben wirken.»

Kein Konkurrenzkampf

Von den anderen Models, die sie zum Teil erst letztes Wochenende kennen lernte, hat Alexandra Balmer einen guten Eindruck: «Sie sind alle sehr lieb und hilfsbereit. Es herrscht kein Konkurrenzkampf, zumindest nicht nach aussen.» Obwohl sie sich nun ein Bild von ihren Mitstreiterinnen machen konnte, findet sie es schwierig, ihre Chancen einzuschätzen. «Das hängt davon ab, was die Jury will und ob ich da reinpasse.» Es gehe ja nicht darum, wer die Schönste sei, sondern wen man am besten schminken und einkleiden könne.

Würde sie gewinnen, wäre das im wahrsten Sinne des Wortes ein Geschenk - Alexandra Balmer feierte gestern ihren 18. Geburtstag. «Die Hauptsache ist für mich aber, einen unvergesslichen Abend zu erleben.» Die Gewinnerin von heute qualifiziert sich für den weltweiten Final im Herbst. Alexandra Balmer wird aber auf jeden Fall ihr Jusstudium beginnen: «Der Erfolg kommt nicht immer sofort.» (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 21.08.2008, 13:11 Uhr

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