Züri Oberland Mäss will weg von Stand-an-Stand-Konzept

Wer sich für Kartoffeln interessiert, Säulirennen mag oder einem Kochprofi mal über die Schulter gucken möchte, der ist an der Gewerbemesse ZOM gut bedient.

Die viele zusätzlichen Attraktionen der Gewerbemesse sollen  auch junge Besucher anziehen.

Die viele zusätzlichen Attraktionen der Gewerbemesse sollen auch junge Besucher anziehen. Bild: Nathalie Guinand

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Wie die Olma zu St. Gallen gehört die Züri-Oberland-Mäss (ZOM) zu Wetzikon. Heute öffnet die Gewerbemesse ihre Pforten und erwartet an den fünf Messetagen bis zu 40'000 Besucher. Auch dieses Jahr gaben sich die Veranstalter grosse Mühe, eine Gewerbemesse mit vielen zusätzlichen Attraktionen auf die Beine zu stellen, wie der Messeleiter Andreas Künzli sagt. Die ZOM hat sich inzwischen zu einem regelrechten Volksfest gemausert und soll auch junge Besucher anziehen. Um dies zu erreichen bietet die Messe vom Show-Kochen, Säulirennen und Breakdance bis hin zum Streichelzoo einiges. Abends locken zusätzlich eine Comedyvorstellung mit Michael Gammenthaler, Martin O. und Rolf Schmid sowie verschiedene Disco-Veranstaltungen auf das Chilbi- und Messegelände in Wetzikon.

Weg vom Stand-an-Stand-Konzept

Das Programm richtet sich aber nicht nur an junge Besucher, auch für Eltern mit kleinen Kindern ist gesorgt: Ein Kinderhütedienst betreut die Sprösslinge, während die Eltern in Ruhe einen Rundgang auf dem weitläufigen Gelände unternehmen können. Auf diesem finden die Besucher – wie es sich für eine Gewerbemesse gehört – 300 Aussteller, davon allein über 100 Gewerbler aus dem Oberland, die ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen. Aber die Messe präsentiert sich etwas anders als gewohnt: «Wir wollen langsam wegkommen vom reinen Stand-an-Stand-Konzept und für Besucher auch äusserlich das schaffen, was die ZOM eigentlich seit Jahren ist: ein attraktiver Treffpunkt für Jung und Alt», sagt Andreas Künzli. Daher habe man auf dem Messegelände Themenbereiche geschaffen, wo Aussteller zusammenarbeiten. Zudem sei versucht worden, die Ausstellungsflächen möglichst offen zu gestalten, ohne einengende Zwischenwände. So können sich die Besucher etwa in der Lounge auf die vielen Sofas setzen und gleichzeitig einem Pianospieler lauschen. Aber auch der Landwirtschaftliche Bezirksverein, der eine Sonderschau über die Kartoffel zeigt, folgt dem Ausstellungskonzept und harmonisiert gut mit seinen tierischen Nachbarn. Durchsichtige Zeltwände sorgen dort für einen ungehinderten Blick auf die Gehege des Streichelzoos. Eine weitere Möglichkeit, die Messe jedes Jahr neu zu präsentieren, ist laut Künzli, die Stände immer wieder neu zu positionieren.

Wem die vielen Attraktionen nicht genügen, der findet sicherlich in den zahlreichen Restaurants und Bars die eine oder andere Leckerei. Oder aber er guckt in der Sonderausstellung ZOM-Art den Künstlern bei der Herstellung ihrer Werke zu. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 26.08.2008, 23:48 Uhr

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