50 Millionen leiden Hunger in den USA
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Knapp 50 Millionen US-Amerikaner hatten im vergangenen Jahr Schwierigkeiten, sich ausreichend zu ernähren. Sie lebten einer am Montag veröffentlichten Studie für das Landwirtschaftsministerium zufolge in 14,6 Prozent der Haushalte. Das waren gut drei Prozentpunkte mehr als 2007 und die höchste Quote seit Einführung der Statistik im Jahr 1995. Sie hätten für einen aktiven und gesunden Lebensstil nicht genug zu essen, hiess es.
Unter ihnen waren auch 16,7 Millionen Kinder, 4,3 Millionen mehr als 2007. Landwirtschaftsminister Tom Vilsack sagte, die Zahlen dürfte in diesem Jahr wegen der Wirtschaftskrise noch weiter gestiegen sein. Amerika müsse sich jetzt ernsthaft um dieses Problem kümmern.
Präsident Barack Obama nannte die Ergebnisse der Studie beunruhigend. Auch andere Indikatoren wie der Anstieg der Anträge für Essensmarken und die wachsende Nachfrage nach Lebensmittelhilfe zeigten, dass immer mehr Menschen hungerten. Die wichtigste Aufgabe sei es nun, mehr Arbeitsplätze zu schaffen, hiess es in einer Erklärung des US-Präsidenten. (tan/ap)
Erstellt: 17.11.2009, 09:48 Uhr
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