Ausland

7500 US-Steuersünder stellen sich Washington

Aktualisiert am 15.10.2009

Das Amnestieprogramm der US-Regierung für Steuersünder trifft auf riesiges Interesse. Teilweise hatten sie Beträge von über 100 Millionen Dollar «versteckt».

Finanzminister Geithner und Präsident Obama dürfen sich freuen: Da kommt einiges Geld zusammen.

Finanzminister Geithner und Präsident Obama dürfen sich freuen: Da kommt einiges Geld zusammen.
Bild: Keystone

Wie die Steuerbehörde IRS am Mittwoch in Washington mitteilte, beantragten 7500 Täter die Teilnahme. Sie versteckten Geld in mehr als 70 Ländern. Die Beträge reichten von 10'000 Dollar bis mehr als 100 Millionen Dollar. Die USA bieten Steuersündern schon lange an, auf eine Gefängnisstrafe zu verzichten, wenn sie sich selbst anzeigen sowie Steuern, Zinsen und eine Strafe zahlen. Das Geld darf aber nicht aus kriminellen Geschäften stammen.

Das jetzige Programm wurde im März gestartet und soll eine einmalige Gelegenheit bleiben. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama versucht derzeit, versteckte Konten von Amerikanern im Ausland aufzuspüren.

Erst im August einigte sich die Schweizer Grossbank UBS mit der Regierung, Einzelheiten von 4450 Konten zu übermitteln, bei denen der Bedacht besteht, dass darauf Geheimguthaben von US-Bürgern liegen. (cpm/ap)

Erstellt: 15.10.2009, 06:21 Uhr

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