Bereits 3000 reuige Steuersünder: IRS verlängert Frist für Selbstanzeigen
Aktualisiert am 21.09.2009 4 Kommentare
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Die amerikanische Steuerbehörde IRS hat die Frist zur nachträglichen Deklaration von auf ausländischen Bankkonten deponierten Geldern bis zum 15. Oktober verlängert. Das berichten die Nachrichtenagenturen Bloomberg und Associated Press mit Verweis auf einen Informanten in der Verwaltung.
Bisher war der Stichtag auf den 23. September angesetzt gewesen. Doch Buchhalter und Steueranwälte seien derart von Mandanten überrannt worden, dass sie schlicht mehr Zeit bräuchten. «Alle haben nun ein paar Wochen mehr, um das Ganze zu verdauen und ihre Papierflut in den Griff zu bekommen», zitiert Bloomberg einen Anwalt, der für eine auf Steuerfragen spezialisierte Washingtoner Kanzlei arbeitet.
3000 Meldungen seit März
Steuerhinterzieher, die sich im Rahmen einer im März angekündigten Aktion der IRS freiwillig bei der Behörde melden, können sich so unter Umständen vor einer Strafanzeige schützen. Ausserdem müssen sie statt 50 Prozent des entdeckten Geldes lediglich 20 Prozent an die Behörden abgeben. Seit März hätten sich bereits 3000 Bürger freiwillig für eine Nachdeklaration gemeldet, sagte der Informant den Agenturen.
Nicht wenige der eiligen Reumütigen dürften ihre Gelder bei der UBS gelagert haben. Von ihr wollte die IRS ursprünglich 52'000 Kundenakten sehen, am 19. August hat sich die Schweiz mit den USA auf die Herausgabe von 4450 Akten gegen Amtshilfegesuch geeinigt. Bei der Gelegenheit sprach die Steuerbehörde von 10'000 Steuersündern, die sie zu entlarven erwarte – 5000 davon würden sich schätzungsweise freiwillig melden. (oku)
Erstellt: 21.09.2009, 08:42 Uhr
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4 Kommentare
Die IRS / USA sollten gescheiter an ihren Börsen Hand anlegen, denn dort liegt der Hund begraben, und nur durch dieses Treiben wurde die heutige Finanzkrise ausgelöst - die richtigen Hirnzellen sollten jetzt aktiviert werden, nur so kann das Finanzproblem gelöst werden. Antworten
Good news für die UBS & die CH,. Ein Kompliment an die USA. Mit der Fristerstreckung zeigen sie, dass es ihnen um Steuerdaten geht, nicht darum, die CH zu schikanieren. Schätzungsweise werden sich sicher um die 5000 Personen oder mehr bei der IRS melden, um von den guten Konditionen profitieren zu können. Zusammen mit den 4450 Fällen aus der CH wäre dann das Soll von 10^000 in etwa erreicht. Antworten
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