Birkenfeld klagt gegen Staatsanwaltschaft
Zieht alle Register, um nicht hiter Gitter zu landen: Bradley Birkenfeld. (Bild: Keystone)
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Die Anwälte des 44-jährigen ehemaligen Kundenberaters der Schweizer Grossbank reichten am Dienstag eine Klage beim US-Justizdepartement gegen die Staatsanwälte ein, die im Prozess vom vergangenen August die Anklage gegen ihn geführt hatten. Birkenfeld wirft den Anklägern vor, vor dem Gericht falsche Aussagen gemacht zu haben, und fordert die eine Untersuchung. Es geht um den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, Birkenfeld habe bei seinen Aussagen über die illegalen Praktiken der UBS im Umgang mit reichen US-Kunden die eigene Beihilfe zur Steuerflucht für den kalifornischen Milliardär und UBS-Kunden Igor Olenicoff zunächst verschwiegen. Ein Gericht in Miami hatte am vergangenen Montag einen Haftaufschub für Birkenfeld abgelehnt. Er muss damit seine 40-monatige Strafe am kommenden Freitag antreten. Birkenfelds Aussagen hatten die Steueraffäre der UBS in den USA ins Rollen gebracht. Trotz der Gefängnisstrafe kann er als sogenannter Whistleblower auf eine hohe Belohnung durch die US-Steuerbehörde IRS hoffen. (cpm/ap)
Erstellt: 06.01.2010, 10:03 Uhr
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