Ausland

Bush schlägt Einladung Obamas aus

Aktualisiert am 04.05.2011 12 Kommentare

George W. Bush nennt den Tod Bin Ladens einen «wichtigen Sieg gegen den Terror». Zur Gedenkveranstaltung vom 11. September 2001 möchte der Ex-Präsident indes nicht kommen – er nennt private Gründe.

Meidet das Rampenlicht: George W. Bush anlässlich einer Rede im letzten Herbst.

Meidet das Rampenlicht: George W. Bush anlässlich einer Rede im letzten Herbst.
Bild: Keystone

Bildstrecke

So long, George W. Bush

So long, George W. Bush
Der amerikanische Präsident tritt nach acht Jahren ab

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

US-Präsident Barack Obama kommt zu den Gedenkfeiern zum zehnten Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September nach New York, um dort ein Denkmal zur Erinnerung an die fast 3000 Toten zu eröffnen, wie Bürgermeister Michael Bloomberg gestern ankündigte. Ein Sprecher des Weissen Hauses wollte dies aber zunächst noch nicht bestätigen. Obama besucht New York am Donnerstag.

Er sei überzeugt, dass es in diesem Jahr ausserordentlich wichtig für Obama sei, am 11. September nach New York zu kommen, «und er wird kommen», sagte Bloomberg in einer Bemerkung während einer Pressekonferenz im Rathaus. Das sei jetzt ein sehr emotionaler Moment für das Land, fügte er mit Blick auf den Tod von Al-Qaida-Chef Osama Bin Laden hinzu, der am Sonntag von einer US-Kommandoeinheit in seinem Versteck in Pakistan getötet wurde.

Bush möchte das «Rampenlicht meiden»

Obama hatte die letzten Tage im Pentagon an die Anschläge erinnert, sein Vizepräsident Joe Biden war in New York.

Der frühere US-Präsident George W. Bush hat unterdessen eine Einladung Obamas zu einer Gedenkveranstaltung morgen in New York am Ort der Anschläge abgelehnt. Ein Sprecher erklärte, Bush wisse die Einladung zu würdigen, habe sich aber entschieden, nach Ende seiner Amtszeit das Rampenlicht zu meiden. Den Tod Bin Ladens feiere Bush als «wichtigen Sieg im Krieg gegen den Terror».

(mrs/dapd)

Erstellt: 04.05.2011, 09:13 Uhr

12

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

12 Kommentare

Peter Müller

04.05.2011, 09:27 Uhr
Melden 29 Empfehlung

Absolut richtige Entscheidung von Präsident Bush. Er hat, wie fast alle, Genugtuung über den Tod von Bin Laden, aber er will das nicht in New York feiern. Im Gegensatz zu Clinton und Carter (beides Demokraten) tut Herr Bush das richtig. Als Ex-Präsident steht man nicht mehr im Rampenlicht, und kommentiert die amtierenden Präsidenten nicht. Sein Vater tut es auch nicht! Antworten


Rüdiger Kraus

04.05.2011, 10:59 Uhr
Melden 4 Empfehlung

Auch unter Obama, wurden die Nachkommen der Sklaven nicht entschädigt. Viele von denen hatten halt leider keine weisse Mutter, welche Weltbank-Angestellte war und haben keine Ahnung über ihre Herkunft (es gibt kein "Wo-haben-die-Weissen-Rassisten-meinen-Urururgrossvater-eingefangen" Register). Auch der politisch super-korrekte Obama wird dies nicht ändern. Antworten



Ausland

Populär auf Facebook Privatsphäre

Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen
Grillsaison
homegate Besser grillieren mit unseren Experten-Tipps Mehr

In Partnerschaft mit:

Homegate


Studienberaterin gibt Tipps

Wie man ein Fernstudium erfolgreich meistert

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

«Ewigi Liebi»

Das Grosse Finale in Zürich! Nur noch bis 24. Juni 2012

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!