Chávez' Öl zieht Grossinvestoren an

Aktualisiert am 17.09.2009

Jüngst sorgte der Waffendeal von Venezuelas Präsident mit Russland für besorgte Minen. Chávez' neuster Coup: Öl-Deals über 36 Milliarden Dollar.

China und Russland bei der Ölförderung an Bord geholt: Hugo Chávez.

China und Russland bei der Ölförderung an Bord geholt: Hugo Chávez.
Bild: Reuters

Der chinesische Konzern National Petroleum werde 16 Milliarden Dollar in die Erschliessung des Ölfördergebiets Orinoco stecken, sagte Präsident Hugo Chávez am Mittwoch in Caracas.

Weitere 20 Milliarden kommen von einem Konsortium von fünf zumeist russischen Firmen. Die Investoren arbeiten eng mit der staatlichen venezolanischen Gesellschaft Petroleos de Venezuela (PDVSA) zusammen.

Massive Steigerung der Ölförderung

Chávez hat vor zwei Jahren vier grosse Ölprojekte in der Orinoco-Region verstaatlicht. Seitdem haben sich private Unternehmen der Branche mit neuen Investitionen zurückgehalten. Venezuela steht in der Liste der grössten Ölförderländer auf dem elften Platz.

Durch die neuen Vereinbarungen soll die Ölförderung in Venezuela um über eine Million Barrel pro Tag gesteigert werden. (cpm/ap)

Erstellt: 17.09.2009, 07:20 Uhr

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