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Der beliebteste Mächtige der Welt

Wer ist den Menschen weltweit am sympathischsten: Barack Obama, Angela Merkel, Nicolas Sarkozy oder Dmitri Medwedew? Das wollte ein amerikanisches Institut wissen.

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Sie haben Grund zur Freude – Barack Obama, Nicolas Sarkozy und Angela Merkel sind ziemlich beliebt.
Bild: Reuters

   

Zuhause steht er wegen der Gesundheitsreform und der Staatsverschuldung in der Kritik, doch international ist er nach wie vor der stärkste Sympathieträger: Barack Obama erzielt weltweit wesentlich grössere Zustimmung als andere Staatschefs.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel geniesst vor allem in Westeuropa und den USA hohes Vertrauen, liegt in Frankreich sogar deutlich vor Staatspräsident Nicolas Sarkozy. Das geht aus einer Studie des unabhängigen Instituts Pew hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Die Forschungsgruppe führte in 25 Staaten ihre Umfrage durch.

Sarkozy im Nahen Osten beliebter

Obama hat danach in Deutschland und Frankreich das Vertrauen von 93 und 91 Prozent der Befragen und liegt von Kanada über Japan bis Nigeria überall vor Merkel, Sarkozy und dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew - dem vierten Staatschef, nach dem gefragt wurde.

Merkel vertrauen 77 Prozent der befragten Franzosen - Sarkozy blieb mit 53 Prozent deutlich dahinter. Nur im Nahen Osten liegt Sarkozy meist vor Merkel - im Libanon, Ägypten, Jordanien und den palästinensischen Autonomiegebieten liegt er meist knapp vor der Kanzlerin. Unbeliebt sind beide in der Türkei: Merkel liegt hier mit Medwedew mit sieben Prozent gleichauf, Sarkozy vertrauen sogar nur drei Prozent der Befragten.

Medwedew bekam in den meisten Ländern eher wenig Vertrauen ausgesprochen. In Russland kam er allerdings auf 76 Prozent.

Inder am zufriedensten

Die grösste Zufriedenheit mit ihrem Leben äusserten in der Pew-Studie die Inder - 94 Prozent der dort Befragten äusserten sich positiv. Deutschland folgt mit 87 Prozent auf dem sechsten Platz - hinter Kanada (92), Spanien (90), USA und Frankreich (jeweils 89). Ebenfalls 87 Prozent der Befragten zeigten sich in Polen, Brasilien und Mexiko mit ihrem Leben zufrieden.

Die Sorge über den Klimawandel ist in Brasilien am grössten. 90 Prozent des südamerikanischen Staates bezeichnen Treibhausgase und Klimaerwärmung als grosses Problem. Zweidrittelmehrheiten zu dieser Frage gab es in Argentinien (69), Frankreich (68), Südkorea (68), Indien (67), der Türkei, Japan und Mexiko (jeweils 65). In Deutschland äusserten sich 60 Prozent besorgt. (oku/ap)

Erstellt: 23.07.2009, 16:20 Uhr

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