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Detroit-Attentäter liefert wertvolle Informationen

Nach dem gescheiterten Anschlag auf ein Flugzeug in Detroit arbeitet der Attentäter jetzt mit den US-Ermittlern zusammen. FBI-Agenten haben in Nigeria seine Familie besucht.

1/17 Will sich selber verteidigen: Polizeifoto von Umar Farouk Abdulmutallab.
Bild: Reuters

   

Der Nigerianer Umar Farouk Abdulmutallab habe seit der vergangenen Woche wertvolle vertrauliche Informationen geliefert, verlautete aus der US-Bundespolizei FBI. Nähere Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP flogen FBI-Agenten nach dem vereitelten Anschlag nach Nigeria und brachten die Familie des Verdächtigen dazu, dem 23-Jährigen gut zuzureden, mit den US-Ermittlern zusammenzuarbeiten.

Der Anschlag auf den mit knapp 300 Menschen besetzten Airbus der Northwest Airlines von Amsterdam nach Detroit am ersten Weihnachtstag war nur gescheitert, weil der von dem Attentäter gezündete Sprengsatz nicht funktionierte und Mitreisende den 23-Jährigen überwältigten. Er soll im Auftrag des Terrornetzwerks al-Qaida gehandelt haben.

US-Geheimdienst rechnet mit Anschlag

Der US-Geheimdienst CIA warnt vor einem Anschlag islamistischer Terroristen in den nächsten drei bis sechs Monaten. CIA-Direktor Leo Panetta sagte vor dem US-Kongress, das Terrornetzwerk al-Qaida schicke derzeit Mitglieder in die USA, um Anschläge aus dem Inneren des Landes heraus zu verüben. Darunter seien «saubere» Extremisten, die bislang kaum Spuren hinterlassen hätten. Ausserdem wolle al-Qaida auch extremistisch eingestellte US-Bürger dazu motivieren, von sich aus Gewalttaten auszuführen.

«Die grösste Gefahr ist nicht so sehr, dass wir vor einem ähnlichen Anschlag wie am 11. September (2001) stehen», sagte der Geheimdienstchef. «Sie liegt eher darin, dass die al-Qaida ihre Methoden so anpasst, dass es oft schwierig ist, sie zu entdecken.» Zugleich warnte Panetta auch vor einer «Strategie des einsamen Wolfes», dass also Extremisten auf sich allein gestellt handeln. (bru/ddp)

Erstellt: 03.02.2010, 10:21 Uhr

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5 Kommentare

Serhad Karatekin

04.02.2010, 09:13 Uhr
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in den nächsten drei bis sechs Monaten? Das Agenda von USA klappt ja wunderbar. Was bleibt noch? Der iran, Syrien und zum Schluss noch die Türkei. Palästina haben sie ja schon.. dann ist das Werk vollbracht, und der "Erlöser" wird erscheinen. Aber um dies zu erreichen, werden seit 30 Jahren alle Araber als terroristen gezeigt. Somit schwinden die Gefühle des Mitleids wenn ein paläst. Kind stirbt.. Antworten


jakob peier

03.02.2010, 20:14 Uhr
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Vermutlich war es ein gut inszenierter Anschlag, um möglichst schnell Weltweit den Nacktscaner einzuführen. Bravo USA . . . supi . . . Antworten


ralph kocher

03.02.2010, 12:13 Uhr
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Das Produkt "Schurkenstaaten" schuf sich der Westen von alleine. Zahlreiche Attacken nun auf souveräne Länder vergrösserten die superexponentielle Signatur (Neudeutsch für einen sich ausweitenden Riss) zusehends. Heute lese ich im Tagi, dass die QDR die "Klimaerwärmung" zum Auslöser für eine politische Destabilisierung hochstilisiert. Umweltschützender "Terror" somit > als neue Produktentwicklung? Antworten


Marc Dimanch

03.02.2010, 11:34 Uhr
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Wenn die Umverteilung von unten nach oben so weiter geht, kann es zu "sozialen" Unruhen kommen, prognostizierte vor ca. 1-2j selbst die UBS.... Kein wunder also, dass man versucht, Unzufriedene selbst in den USA zu rekrutieren. Die einzige korrekte Lösung wäre, den Menschen eine positive Zukunftsversion zu geben, was meilenweit NICHT im Interesse der "repressiven" USA liegt. Raubkapitalismus pur! Antworten


Max Sutter

03.02.2010, 11:11 Uhr
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Eine Geschichte wie aus dem Märchenbuch. Vermutlich ist sie auch von da. Testfrage: Wo ist der Held abgeblieben, der sich im Flugzeug todesmutig um das Sprengzeugs gekümmert hat. Warum ist der nicht auch so eine öffentliche Figur geworden wie der Sullenberger vom Hudson-River? Er dürfte doch mindestens soviele Leben gerettet haben. Liebe Scannerhersteller, sollen wir den Käse immer noch glauben? Antworten



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