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Die seltsam rasche Einbürgerung

Eduardo Frei, chilenischer Präsidentschaftskandidat, ist seit kurzem Schweizer. Die genauen Umstände sind unklar.

Die Umstände seiner Einbürgerung sind klärungsbedürftig: Eduardo Frei.

Die Umstände seiner Einbürgerung sind klärungsbedürftig: Eduardo Frei.
Bild: Keystone

Da reiben sich die Chilenen die Augen. Kommenden Sonntag wählen sie einen Präsidenten. Sie haben die Wahl zwischen dem steinreichen Kandidaten der Rechten, Sebastian Piñera, und einem Kandidaten der Mitte-links-Koalition, der schon einmal Präsident war, Eduardo Frei. Und just dieser Frei verriet jetzt, dass er «seit rund zwei Monaten» Schweizer Bürger sei.

Die Umstände der Einbürgerung sind klärungsbedürftig. Zwar stammt der 67-Jährige in dritter Generation von einem aus dem Toggenburg eingewanderten Schweizer ab. Sein Vater Eduardo Frei, der von 1964 bis 1970 Präsident Chiles war, wurde erst im hohen Alter eingebürgert. Und Frei junior hatte sein Schweizer Bürgerrecht als Jugendlicher nie reklamiert, er blieb immer nur Chilene. Nach Schweizer Gesetz hat er damit seine Staatsbürgerschaft verwirkt. Im Ausland geborene Kinder von Schweizern können nur bis zu ihrem 22. Lebensjahr die Staatsbürgerschaft eintragen lassen. Danach nur unter einer ganz besonderen Bedingung: Wenn der Antragsteller «mit der Schweiz eng verbunden ist».

Toggenburger Abstammung

Wie die Schweizer Behörden eine solche erkennen konnten, ist nicht bekannt. Frei schilderte das Einbürgerungsprozedere als recht einfach. Als er 2006 Präsident des chilenischen Senats, einer der beiden Parlamentskammern, wurde, erhielt er Besuch von einer Schweizer Delegation. Sie überbrachte ihm als Geschenk eine Familienchronik.

Darauf habe Frei dem Chef der Delegation gesagt: «Warum macht ihr mir nicht den Gefallen und bürgert mich ein?» Laut Frei wurden ihm alle nötigen Formulare geschickt. Er füllte sie aus, sandte sie ein, bis ihn nun der positive Einbürgerungsentscheid überraschte. «Ich habe die Staatsbürgerschaft mit Stolz angenommen», sagte Frei. Seitdem sind die Internetforen voller Spitzen gegen Frei. «Was ist denn das für ein Signal, sieben Tage vor der Wahl?», fragt ein Blogger: «Der will Präsident aller Chilenen werden und ist jetzt stolz, Schweizer zu sein...»

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 11.01.2010, 06:17 Uhr

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60 Kommentare

johanna johanna theile

18.01.2010, 02:01 Uhr
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Interedant Ihr Artikel und Sie haben ganz recht wir hier waren ganz erstaund wo wir ja wissen wie schwehr es ist ein schwiezer Burger zu werden...nun ja daraufhin hat er auch verlohren die jeztige Regierung konnte kein schlechterer Kanditat aufstellen denn seine este Regierungszeit war nicht gut er reiste die ganze Zeit... nun haben wir einen Schwung gemacht ich hoffe zum Besten Johanna Thei Antworten


Luis González

18.01.2010, 00:38 Uhr
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1973 kam meine Familie aus Chile ins schweizer Exil. Ich lebe als Klotener immer noch in Kloten seit 36 Jahren. Ich musste für den roten Pass alle SVP-Standards erfüllen und diesem Herr Frei wird einfach die schweizer Staatsbürgerschaft übergeben. Oder bekommt dieser den Pass weil sein Nachname Frei ist und nicht González? Wo bleibt die Gerechtigkeit? Antworten


Rudi Buchmann

12.01.2010, 16:04 Uhr
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Ja, das ist natürlich Nahrung für die SVP-Haudegen-Politik. Die tun jetzt alle so, als würde es solche Fehler unter einem 7-köpfigen SVP-Bundesrat nicht geben. Das sei alles nur dank der mitte-links Parteien. Viel Vergnügen an alle, die glauben, ehrliche Politik könne nur von ganz rechts kommen! Antworten


Rudi Buchmann

12.01.2010, 08:40 Uhr
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@Hans-Ueli Flückiger. Wenn ich Kommentare wie jener von Ihnen lese, weiss beim besten Willen nicht mehr, welche Partei ich wählen soll. Die Seele verkaufen - wofür? Für ein bischen Wohlstand, wo ein Grossteil der Jugend faul, träge und ziellos an der Playstation hängt und sinnlos Ressourcen verpufft? Je fetter und unbeweglicher wir werden, desto früher explodiert der aufgeblasene Ballon. Antworten


Johann Binder

11.01.2010, 23:52 Uhr
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Herr Frei hat gar keine Chancen,gewählt zu werden.Lebe zur Zeit in Chile. Herr Willi Amman hat recht.Die Familie Frei ist steinreich,reicher als der Nebensacher. Wie,weiss ich leider auch nicht. Antworten


Heinz Fritschi

11.01.2010, 21:06 Uhr
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Heinz Frei: "Ist der CH-Pass noch etwas wert?" - nach der Minarett-Abstimmung und anderen politischen Debakeln nicht mehr viel … Antworten


Trudi Stadelmann

11.01.2010, 20:36 Uhr
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Frei hat, soweit ich das aus dem Artikel rauslese, NIE in der Schweiz gelebt. Da kann der Name Frei noch so schweizerisch sein. Herr Amman: die tausenden von Ausländern haben eine Mindestzeit in der Schweiz gelebt, die Türken Yakin sind z.B. in der Schweiz geboren worden, ebenso die meisten der U17-Weltmeister. Antworten


Willi Ammann

11.01.2010, 18:41 Uhr
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Ich kann die Aufregung über die Einbürgerung Frei's nicht nachvollziehen.Der Name "Frei" ist ein uraltes Schweizer Geschlecht. In den letzten Jahren wurden tausende von Ausländern eingebürgert die keinen Bezug zu unserem Land haben ohne dass eine Welle der Empörung durch die Schweiz schwappte.Immerhin ist anzunehmen dass Frei unsere Infrastruktur und Sozialwerke nie in Anspruch nehmen wird. Antworten


Hans-Ueli Flückiger

11.01.2010, 17:54 Uhr
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Wenn ich richtig verstanden habe, hätte er sich als Jugendlicher einbürgern können, also ist doch eine Voraussetzung erfüllt. Dass der Schweiz durch diese verspätete Einbürgerung ein Nachteil erwächst, wage ich zu bezweifeln, Mögliche Vorteile sehe ich, da Chile das am meisten entwickelte Land Südamerikas ist und als demokratisch bezeichnet werden kann. Solche Partner benötigen wir! Antworten


Ernst Wisler

11.01.2010, 17:45 Uhr
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Mein Vorschlag: Gebt jedem Staatschef und den sogenannt wichtigen Personen im Auswland das Schweizer Bürgerrecht. So lässt sich dann vieles ohne grosse Probleme lösen. Wir verhandeln dann von Schweizer zu Schweizer. In der Hoffnung, dass möglichst viele Personen von diesem Angebot gebrauch machen. Sonst müssten dann wieder etliche Anlaufstellen geschaffen werden. Das wollen wir nicht. Antworten


Angelo Stoffel

11.01.2010, 17:34 Uhr
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Was regt ihr euch so auf, denn das Volk hat ja eh nicht `s zu sagen. Ich weiss nicht warum wir überhaupt noch ins Stimmlokal gehen? der Demokratische Entscheid vom Minarett wollen gewisse Parteien auch umstossen, Der Einbürgerungs Entscheid in Luzern wurde auch wieder rückgängig gemacht die Sommerzeit wurde seiner Zeit trotz dem negativen Volksentscheid eingeführt. ARME DEMOKRATIE. Antworten


Emil Sauter

11.01.2010, 17:22 Uhr
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Was regen wir uns über solche Privilegien von Reichen Ausländern auf. Längst ist bekannt, dass Privilegierte und Hochstapler problemlos zu einem Schweizer-Pass oder zu einer Niederlassung kommen können. Dies alles ohne viel Aufwand - ausser den Fr. 10`000`000.- die ein Hochstapler nach seinen eigenen Aussagen für eine Niederlassung im Kanton Thurgau bezahlte - und innert weniger Tage. Antworten


Rudi Buchmann

11.01.2010, 16:45 Uhr
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Als meine Frau eingebürgert wurde, hiess es bei der Einbürgerungsfeier, sie sei in erster Linie Baslerin und nicht Schweizerin. Also gehe ich davon aus, dass Eduardo Frei als Toggenburger Bürger vom Kanton St. Gallen ist? Oder ist er Berner, weil Bern die Bundeshauptstadt ist? Mich würde es aber nicht wundern, wenn er Bürger vom Kanton Merz wäre! Antworten


Hans P. Grimm

11.01.2010, 16:24 Uhr
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Da wird es nicht mehr lange dauern bis Muammar Abu Minyar al-Gaddafi den Schweizer Pass geschenkt bekommt, findet sich doch sicher, mit etwas gutem Willen, irgendwo in seinem Klan eine Kinderfrau mit 200 jährigen Schweizerwurzeln. Antworten


Roland Peter

11.01.2010, 16:04 Uhr
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Diese Einbürgerung ist für alle Eingebürgerte und Einbürgerungswilligen ein Schlag ins Gesicht. Ich vermute bei dieser äusserst fragwürdigen Einbürgerung, eher eine Rückversicherung. Fall man mal ins Exil flüchten muss! Antworten


peter ess

11.01.2010, 15:48 Uhr
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ich finde es besonders unterhaltsam, dass unter dem Tagi Sportgeschehen von dem Bündner Skifahrer der für Moldawien startet berichtet wird und unser Hr Abdul Furrer sich über eingebürgerte Fussballer ärgert die schlussendlich nicht für die Schweiz spielen (wollen). Fr Gramelsbacher hat die Situation sehr gut erfasst wie andere auch. Antworten


Charles Dupond

11.01.2010, 14:39 Uhr
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Wirklich erstaunlich, wie EU-Geldsucher ohne Familienbande zu Nurschweizern und Drittwel-VIPs verwoehnt werden. Eine verhoehnende Ohrfeige mehr fuer Nichtkonzern-Auslandnurschweizer, deren farbige oder nichtchristliche Kernfamilien (Ehefrau und minderjaehrige Kinder) von der Konsularbuerokratie mit Geheimapartheid bis aufs Blut schickaniert statt rasch und problemlos eingebuergert werden.... Antworten


Rudolf Stransky

11.01.2010, 14:13 Uhr
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Herr Eduardo Frei ist Schweizer Bürger. Na und ? Wer weiss denn eigentlich dass Karel (Prinz von) Schwarzenberg, Tschechiens Aussenminister, gleichfalls einen Schweizer Pass besitzt ? Na und ? Antworten


Niklaus von-Melchtal

11.01.2010, 13:08 Uhr
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Darf man vielleicht noch wissen wie die Mitglieder dieser "Schweizer Delegation" hiessen ? Oder ist dies ein Staatsgeheimnis ? Antworten


Juan Perez

11.01.2010, 13:04 Uhr
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Die Chilenen werden intelligent sein und nicht nochmals einen Ex-Präsidenten wählen der mit einem Schweizer-Pass prahlen muss und die Wahl zu gewinnen. Es ist Zeit für ein Wechsel in Chile und Herr Piñera wird seine Arbeit als President bestimmt gut machen und nicht mit falschen Tatsachen prahlen. Frei kennt die Schweiz ja gar nicht. Viele migrierte Ausländer in der Schweiz hätten es mehr verdient Antworten


Vreni gramelsbacher

11.01.2010, 12:54 Uhr
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Auf jeden Fall hat Herr Frei durch seinen geschickten Schachzug nun jederzeit eine Rückzugsmöglichkeit, wenn es für ihn in Chile zu heiss wird. Es ist ja nicht aussergewöhnlich, dass Präsidenten aus solchen Ländern plötzlich das Weite suchen müssen... In andern Fällen würde man solche Leute politische Flüchtlinge nennen und sie müssten sich einem Asylverfahren stellen. Antworten


Herbert Berger

11.01.2010, 12:37 Uhr
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In der Schweiz sind zwar alle vor dem Gesetz gleich, aber einige sind gleicher... Antworten


Karl Wiegand

11.01.2010, 12:26 Uhr
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Ja die Feudalherren der Classe Politique untereinander. Es muss doch dem ehrlichen und finanzierenden (nicht profitierenden) Schweizer zeigen, dass in der Schweiz auch nichts aber auch gar nichts in Ordnung und sauber ist. Antworten


Uli Pupver

11.01.2010, 12:18 Uhr
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Ob jetzt noch eine Person mehr eingebürgert wird (immerhin ein Toggenburger und kein Tuttlinger), fällt kaum mehr ins Gewicht. Wenn das Thema in Chile auch so breitgeklopft wird wie in der Schweiz, erhöht das hoffentlich die Wahlchancen für den RECHTEN Kandidaten. Wäre den Chilenen zu wünschen. Antworten


leo spescha

11.01.2010, 12:00 Uhr
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für mich ist das kein problem, wenn ich sehe, wen wir sonst alles einbürgern ( z.b. gewaltbereite jugendliche mit migrationshintergrund) . bei herrn frei sehen wieder mal viele ein problem, wo keines ist. schaut lieber sonst genauer hin. Antworten


Hans Maag

11.01.2010, 11:49 Uhr
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Sollte Eduardo Frei den Schweizerpass erhalten so hätte er vielleicht das Zeugs dazu, einen überfälligen Bundesrat zu ersetzen und damit etwas neuen Wind ins Land zu bringen. Antworten


Georg Wächter

11.01.2010, 11:22 Uhr
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Einbürgerungs-Schindluderei. Man müsste die Verantwortlich wegen Missbrauchs des Bürgerrechts einklagen. Doch wo kein Kläger ist, ist kein Richter. Welcher Jurist geht endlich gegen den Einbürgerungsmissbrauch vor? Antworten


Eduardo Gomez

11.01.2010, 11:09 Uhr
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Ich frage mich wirklich wie diese Einbürgerung funktioniert hat. Ich bezweifle, dass Eduardo Frei einer der Landessprachen spricht, noch irgendeine andere Bedingung für die Einbürgerung in der Schweiz erfüllt. Die Schweizer Politiker, die diese Einbürgerung ermöglicht haben, freuen sich sicher auf schöne Ferien in Eduardo Freis Villen in Chile. Antworten


Peter Bucher

11.01.2010, 11:05 Uhr
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Da wundert man sich noch, wenn die Schweiz ausverkauft wird? Wo erlangt man sooo schnell eine Staatsbürgerschaft, wie in der Schweiz? Wieviel Geld in die Taschen dieser Delegation geflossen sein mag, lässt sich wohl nur spekulieren... Antworten


Abdul R. Furrer

11.01.2010, 11:04 Uhr
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Das ist ja nun wirklich nichts neues. Ich erinnere mich mit Schaudern daran, dass anfang der Neunzigerjahre türkische, argentinische und afrikanische Fussballer ratz fatz eingebürgert wurden, nur damit diese in der "Schweizer" Nati spielen konnten. Das hat sich bis heute fort gesetzt, nur haben sich die heutigen Neu-Helvetier flugs von der Schweiz verabschiedet und spielen für ihre Ursprungsländer Antworten


Jürg Schmid

11.01.2010, 10:57 Uhr
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@Hans Meier: Was regen Sie sich auf? Fred Büchi macht doch nur das was sonst die SVP auch tut. Einfach 180 Grad umgekehrt. Antworten


Rosita Brot

11.01.2010, 10:36 Uhr
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Herr Frei wollte den Scweizerpass frueher nicht haben und somit braucht er ihn heute schon gar nicht mehr ! Wie er ihn nun im Alter von 67 bekommen hat ist doch auch eher fragwuerdig . Ich kanns fast nicht glauben ! Antworten


Olivier Kobel

11.01.2010, 10:31 Uhr
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Ich plädiere für weniger Kleinkarriertheit. Ist doch für die Schweiz eine grossartige Chance, einen ehemaligen (und vielleicht künftigen) chilenischen Präsident klaren Schweizer Ursprungs die Nationalität verleihen (auch wenn es nur Ehrenbürgerschaft wäre...) zu können und so noch stärker am unser Land binden. Antworten


Roman Meier

11.01.2010, 10:28 Uhr
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Es wäre an der Zeit, wenn endlich diesem Wahn, möglichst viel einzubürgern, ein Ende bereitet wird. Ich würde gerne mal wissen, wieviele Leute hier schon das Stimm-und Wahlrecht haben, die keinerlei Bezug zu unserem Land mehr haben. Und wie reagieren sie bei einem Interessenkonflikt der Schweiz mit ihrer neuen Heimat? Die doppelte Staatsbürgerschaft sollte man ein für alle mal abschaffen. Antworten


Walter Dorigo

11.01.2010, 10:19 Uhr
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Es ist also alles eine Frage des Standes. Es würde mich interessieren wie eng Eduardo Frei tatsächlich mit der Schweiz verbunden ist. Meine Einbürgernung die ich im August 2008 einegereicht habe ist immer noch in Bearbeitung wie man mir vor zwei Monaten bestätigt hat, aber meine Verbundenheit mit der Schweiz besteht jaauch lediglich nur darin, dass ich hier seit meiner geburt wohne steuern bezahle Antworten


Niklaus von-Melchtal

11.01.2010, 10:16 Uhr
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Ich war bisher der Meinung, dass eine Einbürgerung von einer GEMEINDE vorgenommen wird, oder irre ich mich da. Falls dies aber immer noch so sein sollte, würde mich interessieren, welche Gemeinde Edi Frei das Bürgerrecht verliehen hat. Antworten


Markus Neuhaus

11.01.2010, 09:47 Uhr
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Unsere Behörden stören sich daran, dass sie verglichen mit den EU-Diktatoren nur exekutiv Ausführende sein dürfen. Deshalb verwässern und verhöhnen sie seit Jahren die Bürgerrechte mit Doppel- und Gratisbürgerrechten, verkaufen dies als Integration und hoffen auf den Anschluss ans grosse blaue Reich. Antworten


Gerhard Kron

11.01.2010, 09:39 Uhr
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Ist leider kein Einzelfall. Ich lebe seit 50 Jahren in der Schweiz ( 35 davon in meinem Dorf) und wollte mich vor 20 Jahren einbürgern lassen. Es scheiterte an den damals unverschämt hohen Gebühren für die "Armenkasse" die es da schon nicht mehr gab! Ich bin auch ohne Urkunde ein "Schweizer" fühle mich wohl und bin intregiert und werde mit meiner C Bewilligung und EU Pass so weiterleben. Antworten


Ernst Bucher

11.01.2010, 09:35 Uhr
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Wohl schmutzige Geschäfte dahinter, die hoffen aus einer möglichen Wahl Frei's Profit schlagen zu können? Ich denke , Frei hat sich damit selbst ein Eigentor geschossen, und wird kaum gewählt werden. Zudem: Man sollte endlich den Passus: "Vor dem Gesetz sind alle gleich" streichen!!Genügend Geld schafft immer Recht, leider auch bei uns in der Schweiz! Antworten


Peter Weber

11.01.2010, 09:31 Uhr
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Geld oder Macht muss man haben, dann wird man schnell Schweizer. Wie oft ist übrigens Boris Becker in Zug? Umd Schumi und Co. brauchen ja auch Steuervergünsigungen. Arme Schweizer in Kellergewölbe umsiedeln schafft Platz. Oder die Alpen aushöhlen (Maya-Effekt), um die 10 Mio. Ausländer unterzubringen, die noch kommen wollen. Es winkt ein Riesengeschäft für die 10% Oberreichen hier. Antworten


Gion Saram

11.01.2010, 09:30 Uhr
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Wäre ich chilenischer Wähler, würde ich dem Kandidaten den Vorzug geben der seine Loyalitäten ausschliesslich dem Land widmet dessen Präsident er sein möchte. Für Auslandsschweizer scheinen die Kenntnisse einer Landessprache keine Bedingung für die Einbürgerung zu sein, E. Freis Ansprache vor Jahren vor dem Schweizer Parlament hielt er auf Spanisch, so gut ist Deutsch also nicht. Antworten


Ernst Boller

11.01.2010, 09:27 Uhr
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@Roland Moser. Sie haben wahrscheinlich leider recht. Uns bleibt nur noch Kopfschütteln. Antworten


susanne beerli

11.01.2010, 09:16 Uhr
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Das ist alles in Ordnung. Ausser, dass sich Herr Frei taktisch ungeschickt verhalten hat, was einem Präsidentschaftskandidaten nicht passieren sollte. Oder ist er überzeugt, dass seine Abstammung ihm zusätzliche Stimmen bringen könnte? Antworten


Ruth Chartrand

11.01.2010, 09:11 Uhr
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Habe ich das richtig verstanden: die Bedingung war, eng mit der CH verbunden zu sein. Ich hoffe er weiss wenigstens wo das Toggenburg liegt? Als ich meinen Mann 1983 in Kanada heiratete musstze ich als Schweizerin einen Antrag stellen um das CH-Bürgerrecht nicht zu verlieren!!!!!!!!!!!!! Die CH ist zu einem richtigen Tollhaus verkommen, der Politik sei DANK. Antworten


Stefan Flüeler

11.01.2010, 09:09 Uhr
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Ich denke nicht, dass Eduardo Frei nochmals zum chilenischen Präsidenten gewählt wird, obwohl die chilenische Wirtschaft unter seiner Führung prosperierte. Hingegen bekommen die Kinder von Auslandschweizern seit jeher ein erleichtertes Einbürgerungs-Verfahren, das ist normal. Es ist übrigens gut für die Schweiz, wenn sie überall auf der Welt solche freiwilligen 'Botschafter' hat ! Antworten


Gianni Dal Pont

11.01.2010, 09:08 Uhr
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Tatsaechlich eigenartig , ich , über 50 , in dritter Generation in der Schweiz lebend , habe mich mit 40 Einbürgern lassen ! Als Selbstaendig Erwerbender, musste ich, nebst den üblichen Dokumenten , Bank und Geschaeftsunterlagen dem zustaendigen Beamten vorlegen . ?m Vorraum sassen Einbürgerungswillige , denen ich geholfen habe , die Formulare auszufüllen , da Sie nicht Lesen und Schreiben konnten Antworten


Mario F. Salomon

11.01.2010, 09:00 Uhr
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Doppelstaatsbürgerschaften sollten in Zukunft verboren werden. Diese sind Staatsrechtlich problematisch. Mit einer übergangsfrist von 5 Jahren wäre dies problemlos zu realisieren. Nebenbei erlaubt Deutschland erst seit kurzen die doppelte Staatsbürgerschaft. Grund: die Qualifizierten laufen der Bundesrepublik davon. Man hofft mit D Ausweis kommen die Auswanderer wieder zurück. Antworten


Hans Graf

11.01.2010, 08:49 Uhr
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Die schon lange überfällige Konsequenz ist die Abschaffung der Staatsdoppelbürgerschaft. Selbst meine in den USA geborenen und selten in der Schweiz weilenden Verwandten bekamen den Schweizer Pass vor einigen Jahren mit einem einfachen Antrag an den Hals geschmissen. Immerhin haben sie noch den Anstand, dass sie nicht auch noch wählen und abstimmen. Antworten


rene klingler

11.01.2010, 08:27 Uhr
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Lachhaft sich über eine solche Lappalie aufzuhalten...es ist doch weltweit schon lange bekannt wie rasch in der Schweiz eingebürgert wird, schliesslich wollen wir doch bevölkerungsmässig weiter wachsen damit wir endlich Deutschland überrunden können...wir haben ja sooooo viel Grund und Boden der noch bebaut uund ausgenutz werden kann! Antworten


Urs Bauer

11.01.2010, 08:07 Uhr
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Tja...Geld regiert die Welt. Auch in der Schweiz.... Antworten


David Meili

11.01.2010, 08:03 Uhr
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Über meine Frau hätte ich einen EU-Pass gegen Verwaltungsgebühren erhalten können, doch für mich macht die doppelte Staatsbürgerschaft keinen Sinn. Staatsrechtlich ist sie problematisch, vor allem wegen der Wählbarkeit in zwei Staaten. Die SVP tabuisiert das Thema, weil sich sonst ihre Auslandschweizer Sektion im Nichts auflösen würde. Antworten


Stefan Meyer

11.01.2010, 08:02 Uhr
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Mit Sicherheit spricht er fliessent Toggenburgisch, oder zumindest eine Landessprache:-) Es ist wie alles in der Schweiz relativ, schade ist nur, dass die Verantwortlichen nicht zu den Widersprüchen stehen können und zu ihren eigenen stehen können. Antworten


Brigitte Egger

11.01.2010, 07:55 Uhr
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ich bin sprachlos!!!!!!!!!!! Antworten


Hans Meier

11.01.2010, 07:55 Uhr
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@Fred Büchi: Entschuldigung, SVP? Hab ich da was verpasst? Mit Gott und der Welt unzufrieden, drum einfach mal auf die SVP draufhauen, gratuliere! Antworten


peter ess

11.01.2010, 07:53 Uhr
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Nun ist Eduardo Frei auch durch den CH Pass geschützt mit Recht auf 'Heimreise ins Heimetli' sollte mal die Chilenische Immunität aufgehoben werden. Die Kommentare der Vorschreiber Büchi und Frei schliessen sich gegenseitig nicht aus. Ich spekuliere, dass sich eine Toggenburger Gemeinde dazu entschloss das Bürgerort zu ermöglichen um dem Urnäscher Jodelchor den nächsten Schnupfspruch aufzuzeigen Antworten


Edwin Voser

11.01.2010, 07:30 Uhr
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Ich bin seit 11 Jahren mit einer Kolumbianerin verheiratet und wir haben 5 Jahre lang für eine Einbürgerung gekämpft (dies mit Anwalt). Andere kriegen den Pass einfach so geschenkt, Ich bin sprachlos. Antworten


Kurt Müller

11.01.2010, 07:18 Uhr
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Warum sollten die Chilenen einen Kandidaten zum Präsidenten wählen, dessen Herz für ein fremdes Land schlägt? Antworten


Fred Büchi

11.01.2010, 07:03 Uhr
Melden

Ich möchte gern wissen, was daran besonders ist. Ich kenne selbst zwei Fälle, in denen die Behörden so vorgegangen sind - Geld ist ja schliesslich in diesem Land für die meisten alles, was zählt. Die SVP steht auch dahinter. Antworten


Heinz Frei

11.01.2010, 06:45 Uhr
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Man scheint heute jeden einbürgern zu wollen und tut alles dafür, dass es noch vereinfacht wird. Abschaffung hoher Gebühren, Verkürzung der Dauer und neu die Bestrebung zur automatischen Einbürgerung hier geborener Ausländer. 45'000 Einbürgerungen pro Jahr scheinen nicht genug (Höchster Wert Europas gemessen an der Gesamtbevölkerung). Ist der CH-Pass noch etwas wert? Antworten


Roland Moser

11.01.2010, 06:23 Uhr
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Sportstalente haben es ja auch viel einfacher, den Schweizerpass zu bekommen, als andere. Hätte er den Pass nicht erhalten, hätte er auf dem "Rechtsweg" sicher Erfolg gehabt. Antworten



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