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Doppelt hält besser: Obama musste Amtseid wiederholen
Aktualisiert am 22.01.2009 7 Kommentare
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Am Tag danach legte der neue Präsident den Eid noch einmal vor dem Obersten Richter John Roberts ab - um ganz sicher zu gehen. Dabei ist Obama schon seit Dienstag 12.00 Uhr (18.00 Uhr MEZ) rechtskräftig Präsident der Vereinigten Staaten - diese Uhrzeit hat die Verfassung unabhängig vom Zeitpunkt der Vereidigung festgelegt.
Bei der Wiederholung im Kartenraum des Weissen Hauses schauten nicht Millionen Menschen zu, sondern nur Obamas engste Berater, ein amtlicher Fotograf und eine kleine Gruppe von Journalisten. Der Präsident begann gleich zu scherzen und sagte: «Wir haben das beschlossen, weil es so viel Spass gemacht hat...»
«Wir machen es sehr langsam»
Dann legte Roberts seine schwarze Robe an und fragte: «Sind Sie bereit, den Eid abzulegen?» Obama antwortete: «Ja, das bin ich. Und wir machen es sehr langsam.»
Diesmal führte Roberts Obama durch den Eid, ohne dass es irgendeinen Fehler gab. Beim zweiten Mal hatte der Präsident nicht mehr die Lincoln-Bibel bei sich. Der Eid sei aber auf jeden Fall gültig, versicherte er.
Wichtige Details
Beim ersten Mal unterlief Roberts vor 1,8 Millionen Menschen in Washington und vielen Millionen Fernsehzuschauern beim Vorsprechen des Textes ein Fehler. Anstatt zu sagen « ... that I will faithfully execute the office of president of the United States» stellte er die Satzstellung um, so dass «faithfully» (getreulich) erst nach «president of the United States» kam. Da stimmt doch was nicht, muss Obama gedacht haben und stoppte abrupt bei «execute». Da wiederholte Roberts die Wendung noch einmal, brachte «faithfully» an der richtigen Stelle unter, aber wiederholte das «execute» nicht mehr. Nun war auch Obama verwirrt und sagte: «... the office of president of the United States faithfully».
Regierungsanwalt Greg Craig erklärte am Mittwochabend, das Weisse Haus sei dennoch der Auffassung, dass der Eid vom Dienstag rechtskräftig und wirksam sei. Aber vorsichtshalber, um ganz sicher zu gehen, habe man entschieden, die Eidesleistung vor Roberts zu wiederholen. Schliesslich steht die genaue Eidesformel in der Verfassung. Wegen ähnlicher Pannen ist es in der Geschichte der USA erst zweimal zu einer Wiederholung des Amtseids gekommen - bei Chester Arthur (1881) und Calvin Coolidge (1923). (sam/ap/)
Erstellt: 22.01.2009, 08:34 Uhr
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7 Kommentare
Auf was er sonst noch das zweite Mal den Eid abgelegt hat? Wer es bis zum Präsidenten der USA geschafft hat, dient in erster Linie nicht dem Volk, sondern den privaten Besitzern der FED (US-Notenbank), den reichsten Familien und deren Stiftungen, die ihn gefördert haben. Trotz zweitem Eid bleibt Obama eine Marionette des Systems. Seine Berater und Minister lassen keine Wende zum Guten erwarten Antworten
ich bin überzeugt Obama wusste den Eid auswendig, als der Vorredner Fehler machte , machte er gute Miene zum bösen Spiel. Das ist Stil, ein Rebuplikaner hat ihn schon deswegen kritisiert und sagte der war gar nicht selbstsicher sondern nervös. Obama wird sie alle an die Wand spielen er hat das Format wer hat das heute noch und wenn dann stört es die Lull und Lall Menschen. Antworten
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Albert Inglin
Bereits am Amtsantritt ein kleiner Lapsus. Soll scheinbar Glück bringen. Hoffen wir, das es wirklich gut wird. Das Zeug dazu hat Herr Obama ja. Aber leider hängt das ja nicht nur von ihm ab! Antworten