Dramatisches Tiersterben in Ostafrika
Es fehlt an Futter: Bedrohte Nilpferde.
Artikel zum Thema
In dem quellengespeisten See Mzima Springs, in dem Touristen üblicherweise Dutzende von Nilpferden bei ihren Tauchgängen beobachten können, treiben die Kadaver der schwergewichtigen Tiere, die an Land kaum noch Futter finden. Das berichtet die britische Zeitung «The Standard».
«Anfangs haben wir an eine Krankheit geglaubt», sagte Christine Boit, stellvertretende Leiterin des Tsavo West Nationalparks. Untersuchungen der toten Nilpferde hätten aber gezeigt, dass die Tiere verhungert seien.
Futter für wilde Tiere
Erwachsene Nilpferde verzehren täglich mehr als 60 Kilogramm Gras. Erst am Mittwoch hatte die Naturschutzbehörde KWS berichtet, mindestens 20 Jungelefanten seien in den vergangenen drei Monaten verhungert oder verdurstet.
Angesichts der dramatischen Lage haben die Wildhüter bereits im August begonnen, Heu zu kaufen und an die Tiere, die in den Nationalparks eigentlich ohne menschlichen Einfluss leben sollen, zu verfüttern.
Das Geld geht aus
Bisher hat die Behörde 1,2 Millionen Shilling (170'000 Franken) in die Fütterung der Tiere investiert. Nun gehen die Budgetmittel zur Neige, während die Folgen der Dürre mindestens bis zum Beginn der Regenzeit im Oktober anhalten. (cpm/sda)
Erstellt: 17.09.2009, 10:49 Uhr
Ausland
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





