Ausland

Explodierte BP-Plattform wird zur Sperrzone

Aktualisiert am 28.10.2010

Die US-Regierung hat eine Sicherheitszone rund um das Wrack der explodierten BP-Ölbohrplattform im Golf von Mexiko ausgerufen. Man will dort ungestört Beweismittel für allfällige Prozesse sichern.

Zutritt verboten: Ab sofort haben nur noch die Untersuchungsbehörden Zugang zur Bohrinsel Deepwater Horizon.

Zutritt verboten: Ab sofort haben nur noch die Untersuchungsbehörden Zugang zur Bohrinsel Deepwater Horizon.
Bild: Keystone

Die Sicherheitszone von rund 230 Metern Durchmesser soll mindestens ein Jahr lang bestehen bleiben und von Flugzeugen und Schiffen überwacht werden, wie das amerikanische Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Begründet wurde die Massnahme mit der Sicherung von Beweismitteln für mögliche straf- und zivilrechtliche Prozesse.

Die Katastrophe, die am 20. April durch eine Explosion auf der Bohrinsel Deepwater Horizon begann, war die schwerste bisher bekannte Ölpest weltweit. 780 Millionen Liter Öl flossen drei Monate lang ins Meer, weite Teile der US-Küste wurden verseucht. (pbe/dapd)

Erstellt: 28.10.2010, 06:53 Uhr


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