«Fidel Castro ist sehr stark und grossartig»
Offenbar in guter gesundheitlicher Verfassung: Fidel Castro. (Bild: Keystone)
Lob für Fidel Castro und das kubanische Gesundheitssystem: Margaret Chan. (Bild: Keystone)
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Als «sehr stark» und «grossartig» beschrieb die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation den 83-jährigen Fidel Castro nach einem Treffen in Havanna. Da sie Ärztin sei und keine Erlaubnis von «Herrn Fidel Castro» habe, über seine Gesundheit zu sprechen, nenne sie aber keine Details: Sie wisse, wie wichtig Vertraulichkeit sei. Dafür äusserte sich Chan aber detailliert und lobend über das Gesundheitssystem auf der sozialistischen Karibik-Insel.
An einer Pressekonferenz in Havanna würdigte sie am Mittwoch zunächst das Fachwissen Castros über das Gesundheitswesen. «In meiner Arbeit habe ich das Privileg gehabt, zahlreiche Präsidenten und Ministerpräsidenten zu treffen. Ich muss sagen, dass das Verständnis von Herrn Fidel Castro über die Bedeutung der Gesundheit, besonders der öffentlichen Gesundheit beeindruckend ist.» Chan lobte ausdrücklich das öffentliche Gesundheitssystem Kubas und verwies auf positive Indikatoren wie «die hohe Lebenserwartung, die sehr niedrige Kindersterblichkeit».
Gute Arbeit im Kampf gegen Schweinegrippe
«Ich muss sagen, dass es für ein Land mit diesem wirtschaftlichen Entwicklungsstand nicht leicht ist, so gute Gesundheitsindikatoren zu erreichen.» Die kubanischen Ärzte seien sehr engagiert und sehr gut ausgebildet vor allem in der Allgemeinmedizin. Sie würdigte auch die «gute Arbeit» Kubas bei der Bekämpfung der Schweinegrippe. Die WHO-Chefin hatte am Samstag ihren ersten Kuba-Besuch begonnen und während ihres Aufenthaltes zahlreiche Ärzte und Funktionäre aus dem Gesundheitswesen getroffen. Sie besuchte zudem die Lateinamerikanische Medizinschule, wo derzeit nach offiziellen Angaben 9000 Studenten aus 54 Ländern eingeschrieben sind. (vin/sda)
Erstellt: 29.10.2009, 09:14 Uhr
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