Französische Kampfhelis und U-Boote für Brasilien

Aktualisiert am 23.12.2008

Brasilien und Frankreich haben ein Waffengeschäft abgeschlossen. Der südamerikanische Staat kauft 50 Kampfhelikopter und vier U-Boote.

Zudem vereinbarten die beiden Länder in Rio de Janeiro, ein fünftes, atomgetriebenes U-Boot gemeinsam zu bauen. Auch die Helikopter vom Typ EC-725 sollen in Brasilien gefertigt werden. Beim Abschluss der Verträge waren Brasiliens Staatschef Luiz Inacio Lula da Silva und der französische Präsident Nicolas Sarkozy anwesend.

Der Gesamtwert des Waffengeschäfts wurde nicht bekannt gegeben. Allein die Kosten für ein komplettes Atom-U-Boot der «Suffren»- Klasse wird auf 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Aus Kostengründen will Brasilien sich am Bau aber beteiligen. Brasilien will mit dem U-Boot seine Öl-Vorkommen vor seiner Küste schützen.

Nach dem EU-Brasilien-Gipfel absolvierte Sarkozy am Dienstag einen eintägigen Staatsbesuch in Brasilien. Dabei wurde er von seiner Frau, der Sängerin Carla Bruni, begleitet. Während ihr Mann über die Rüstungslieferungen verhandelte, wollte sie ein Armenviertel in Rio besuchen. (vin/sda)

Erstellt: 23.12.2008, 16:20 Uhr

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