Ausland

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Gingrich würde Soldaten nach Kuba schicken

Aktualisiert am 26.01.2012 42 Kommentare

Es hört sich an wie im Kalten Krieg: Der mögliche nächste US-Präsident Newt Gingrich schliesst einen Militäreinsatz in Kuba nicht aus. Er wirbt mit dieser Aussage um die Stimmen der Exilkubaner in Florida.

Schlägt kämpferische Töne an: Newt Gingrich in Florida. (25. Januar 2012)

Schlägt kämpferische Töne an: Newt Gingrich in Florida. (25. Januar 2012)
Bild: Keystone

Artikel zum Thema

Bildstrecke

US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen

US-Vorwahlen: Die Republikaner im Rennen
Wirklich gefährlich kann Mitt Romney wohl niemand mehr werden. Rick Santorum ist aus dem Rennen ausgestiegen und Newt Gingrich und Ron Paul sind weit abgeschlagen.

Stichworte

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Newt Gingrich hat für den Fall seiner Wahl eine harte Haltung gegenüber Kuba angekündigt. In einem Interview mit dem spanischsprachigen Sender Univision im US-Bundesstaat Florida schloss er einen Militäreinsatz gegen die kommunistische Regierung grundsätzlich nicht aus. «Wenn es einen echten legitimen Aufstand gebe, würden wir natürlich auf der Seite des Volkes stehen», sagte Gingrich auf die Frage, ob die USA nach Libyens Machthaber Muammar al-Ghadhafi auch Fidel und Raúl Castro angreifen sollten.

Die USA hätten das Volk in Libyen unterstützt und würden womöglich das Volk in Syrien unterstützen, er sehe darum nicht ein, warum sie nicht die Kubaner unterstützen sollten, sagte der frühere Sprecher des Repräsentantenhauses. Gingrich warb mit seiner Äusserung um die Stimmen der knapp eine Million Exilkubaner in Florida, wo am 31. Januar die wichtigen Vorwahlen für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner stattfinden.

«Grösste Wettstreit in Dummheit»

Gingrichs Rivale Mitt Romney, der in den Umfragen knapp vorne lag, bemühte sich ebenfalls um die Stimmen der Exilkubaner. Als Präsident werde er Castro «keine Geschenke geben» und Firmen bestrafen, die Geschäfte in Kuba machten, sagte Romney bei einem Auftritt an einem Denkmal für die kubanische Immigration in den USA. Er hatte am Montag auf die Frage nach seiner Reaktion auf den möglichen Tod Fidel Castros gesagt, er werde «dem Himmel danken, dass er zu seinem Schöpfer zurückgekehrt ist».

Dem widersprach Gingrich im Fernsehen unter dem Applaus des Publikums: «Ich denke nicht, dass Fidel seinen Schöpfer treffen wird. Ich denke, er wird an den anderen Ort gehen», sagte Gingrich offenbar in Anspielung auf die Hölle. Castro erklärte daraufhin in den Staatsmedien, der republikanische Kampf um die Präsidentschaftskandidatur sei der «grösste Wettstreit in Dummheit und Ignoranz, von dem ich jemals gehört habe». Da er andere Dinge zu tun habe, werde er sich nicht weiter damit befassen. (bru/AFP)

Erstellt: 26.01.2012, 11:44 Uhr

42

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

42 Kommentare

Alain Schluchter

26.01.2012, 11:53 Uhr
Melden 117 Empfehlung

Fidel Castro trifft den Nagel auf den Kopf. der "grösste Wettstreit in Dummheit und Ignoranz, von dem ich jemals gehört habe." Wunderbare Analyse. Danke Fidel Antworten


Bärtschi Bruno

26.01.2012, 12:50 Uhr
Melden 60 Empfehlung

Besser als Fidel Castro kann man das nicht beschreiben. Antworten



Ausland

Populär auf Facebook – Privatsphäre

AKTUELLE KADERSTELLEN

Marktplatz

Regulatory Affairs Manager Jörg Lienert, Jonen

Bauherrenvertreter / Projektmanager (m/w) Dietziker Partner Baumanagement AG, Basel

Leiter Entwicklung / Konstruktion (Maschineningenieur FH) ABS Personalberatung AG, FR AG BE ...


Familie, Beruf und Studium

Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.

Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Jobs

Jobs, in die man sofort wechseln will!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.