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«Hier gibt es eine Menge Öl und Gas»

Aktualisiert am 06.08.2010 3 Kommentare

Trotz der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko schliesst BP-Manager Doug Suttles eine Ausbeutung des betroffenen Reservoirs in der Zukunft nicht aus.

Er sieht im Golf von Mexiko noch weiteres Ausschöpfungspotenzial: BP-Manager Doug Suttles.

Er sieht im Golf von Mexiko noch weiteres Ausschöpfungspotenzial: BP-Manager Doug Suttles.
Bild: Keystone

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«Hier gibt es eine Menge Öl und Gas», sagte BP-Manager Doug Suttles am Freitag. Zu gegebener Zeit müsse man «darüber nachdenken, was wir damit machen». In dem Reservoir könnte Schätzungen zufolge noch immer Öl im Wert von mehreren Milliarden Dollar lagern.

In den vergangenen Tagen hat BP (BPAM 4.886 -1.67%) das Bohrloch am Meeresboden mit Schlamm und Zement versiegelt. Im nächsten Schritt, dem «Bottom Kill», soll der Schacht über einen Entlastungskanal auch von unten abgedichtet werden.

BP schöpft Mut

Nach dem am Donnerstag vollendeten «Static Kill» muss der in das Bohrloch gepumpte Zement mindestens einen Tag aushärten. Möglicherweise noch am Freitagnachmittag (Ortszeit) solle der Verschluss einem Belastungstest unterzogen werden, sagte Suttles am Freitag auf einer Pressekonferenz. Die bisherigen Zeichen seien «sehr ermutigend», fügte er hinzu.

Schon am 15. Juli war das Leck mit einer riesigen Kappe provisorisch verschlossen worden. Bis dahin flossen nach jüngsten Schätzungen mehr als 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer.

Unterdessen gab BP bekannt, dass es in der Stabsstelle zur Bekämpfung der Ölpest einen personellen Wechsel gibt. Suttles kehre auf seinen alten Posten in Houston zurück und werde als verantwortlicher Koordinator durch Mike Utsler ersetzt, teilte der Konzern am Freitag mit. (mrs/dapd)

Erstellt: 06.08.2010, 20:14 Uhr

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3 Kommentare

Ignaz Schweizer

07.08.2010, 03:17 Uhr
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Falsch: "Schon am 15. Juli war das Leck ... provisorisch verschlossen worden." Richtig: "Nach Monaten der Unfähigkeit wurde das Fortschreiten der beispiellosen katastrophalen Ölpest endlich behelfsmässig begrenzt." Schlamm und Zement sind nicht für die Ewigkeit. Mit der Zeit wird Zement zersetzt. Ein Einsatz wirklich dauerhafter Materialien, also z. B. stabilerer Silikate, ist offenbar zu teuer... Antworten


Roberto Conte

09.08.2010, 12:58 Uhr
Melden

Ja, ja, das Geschäft mit Resourcen jeglicher Art, vor allem mit hoher Sonnenenergie muss um jeden Preis verbraucht werden. Vor allem auf Kosten der Umwelt (Pflanzen und Tiere) und der Menschen welche in den durch Katasrophen gebäutelten Region ansässig sind. Die Petrolgesellschaften unterstützt von den Regierungen kümmern sich einen Dreck darum, wenn fertig ausgebeutet, was zurück bleibt. Antworten



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