Honduras bricht Beziehungen zu Venezuela ab

Aktualisiert am 22.07.2009

Die Übergangsregierung in Honduras bricht die diplomatischen Beziehungen zu Venezuela ab. Dessen Präsident Hugo Chavez ist ein enger Verbündeter des gestürzten Staatschefs Manuel Zelaya.

Nicht mehr gerne gesehen in Honduras: Venezuelas Präsident Hugo Chavez.

Nicht mehr gerne gesehen in Honduras: Venezuelas Präsident Hugo Chavez. (Bild: Keystone)

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Das Aussenministerium in Tegucigalpa forderte am Dienstag das gesamte Personal der venezolanischen Botschaft auf, das Land binnen 72 Stunden zu verlassen.

Die honduranische Regierung wirft Venezuela Einmischung in die inneren Angelegenheiten und die Androhung militärischer Gewalt vor, wie aus einem Schreiben an den Geschäftsträger der Botschaft, Ariel Vargas, hervorgeht. Der venezolanische Präsident Chavez hat mit am schärfsten auf den Putsch gegen Zelaya am 28. Juni reagiert. (oku/ap)

Erstellt: 22.07.2009, 09:36 Uhr

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