Ausland
Neues skandalträchtiges Video aus der US-Armee
Aktualisiert am 03.01.2011 16 Kommentare
Artikel zum Thema
Abfällige Bemerkungen über Schwule, Masturbationsgesten und gemeinsames Duschen: Skandalvideos auf einem US-Flugzeugträger beschäftigen die amerikanische Öffentlichkeit. «The Virginian-Pilot» hat die Filme am Wochenende publik gemacht. Die Zeitung hat sämtliche Fluchwörter und eindeutigen Szenen vor der Veröffentlichung überdeckt.
Der Star der Filme ist der heutige Kommandant des atomgetriebenen Kriegsschiffs «USS Enterprise», Owen P. Honors Jr. Er liess die Filme noch als Kampfpilot 2006 und 2007 mit Ausrüstung der Regierung drehen, während das Schiff für die Kriege in Afghanistan und Irak im Einsatz war.
«Tussis unter der Dusche»
Die Videos sollen im internen Fernsehprogramm des Flugzeugträgers ausgestrahlt worden sein. Auf der Internetseite der Zeitung waren Ausschnitte zu sehen, in denen der Kapitän Owen Honors, damals Erster Offizier, einen abfälligen Begriff für Homosexuelle verwendet und zusammen mit anderen Masturbationsbewegungen andeutet.
Dann ist zu hören, wie er weitere Szenen einleitet: «Zum Schluss zu meinem Lieblingsthema ... Tussis unter der Dusche.» Im Folgenden sind Frauen-Paare sowie ein männliches Duo zu sehen, die so tun, als ob sie zusammen duschten. Ausser den nackten Schultern ist wenig Eindeutiges zu sehen, aber diese Anspielung reicht bereits für den Skandal. Hinzu kommen Szenen, in denen ein Mann als Frau verkleidet ist, und eine gespielte Rektaluntersuchung.
Marine distanziert sich
«Die Videos waren damals nicht akzeptabel, uns sie sind es auch in der heutigen Marine nicht», teilte Marinesprecher Chris Sims mit. Hochrangige Offiziere sollten stets mit gutem Beispiel vorangehen. Sie seien dafür verantwortlich, den angemessenen Ton zu treffen sowie Mut und Einsatzbereitschaft zu zeigen.
Dem «Virginian-Pilot» hatte die Navy bereits am Freitag mitgeteilt, die Ausstrahlung der Videos sei vor mehreren Jahren beendet worden. Die Filme seien mit der Absicht entstanden, auf humorvolle Art die Aufmerksamkeit der Besatzung auf bestimmte Probleme zu lenken, etwa Verkehrssicherheit und die Sauberkeit an Bord.
(oku/dapd)
Erstellt: 03.01.2011, 07:09 Uhr
Kommentar schreiben
16 Kommentare
Verallgemeinerungen sind immer falsch, auch jetzt. Aber ich behaupte doch, dass den Amerikanern im Durchschnitt etwas fehlt, was die Alte Welt noch immer aus- zeichnet: seelische Kultur und Diskretion. Die Cowboy- und Pionierderbheit ist halt noch nicht ganz überwunden. Darum sollte man dort mal ein bisschen das Feine kultivieren und vom Cornedbeef zum Wiener Schnitzel wechseln. Antworten
Ausland
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




