Nordkorea und Iran im Fokus der G-8-Abschlusserklärung
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In ihrer Abschlusserklärung riefen die acht wichtigsten Industriestaaten ferner den Iran auf, die Menschenrechte stärker zu achten.
Die Lage im Gazastreifen bezeichneten die Acht - die USA, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien, Japan, Russland und Gastgeber Kanada - als unhaltbar. Darüber hinaus entwarfen sie das Szenario eines Abzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan innerhalb von fünf Jahren. Eine für Juli in Kabul geplante Konferenz sei ein wichtiger Schritt für die Überprüfung von Fortschritten bei der Ausbildung von mehr als 100'000 zusätzlichen Sicherheitskräften bis Ende kommenden Jahres, die im Januar vereinbart wurde.
Mit Blick auf den Untergang des südkoreanischen Kriegsschiffs «Cheonan» im März verwiesen die Gipfelteilnehmer auf einen Untersuchungsbericht, wonach ein nordkoreanischer Torpedo das Schiff versenkt habe. Aus japanischen Delegationskreisen verlautete, lediglich die Vertreter Russlands hätten sich einer schärferen Wortwahl bei der Kritik an Nordkorea widersetzt. Ein Mitglied der russischen Delegation sagte, Moskau betrachte das Ergebnis der Untersuchung noch nicht als endgültig, so dass eine schärfere Verurteilung Pyongyangs zu negativen Folgen hätte führen können. (mt/dapd)
Erstellt: 26.06.2010, 20:13 Uhr
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