Obama bleiben sechs Stunden
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Wie die «New York Times» berichtet, wurde das sechsstündige Treffen im Blair House, das live vom Fernsehen übertragen wird, bis ins kleinste Detail vorbereitet. So wurden nicht nur die einzelnen Themenpunkte sondern auch Sitzordnung und Kamerapositionen genauestens geplant.
Wenig Entgegenkommen der Republikaner
Unklar blieb, ob Obama der republikanischen Opposition mit einem weiteren Kompromissvorschlag entgegenkommen könnte. Allerdings zeigt die Opposition wenig Neigung zum Einlenken. Auch Obamas bisherige Vorschläge bedeuteten eine «massive Übernahme der Krankenversicherung durch den Staat», monieren die Republikaner.
Ausserdem seien seine Pläne viel zu teuer. Die «Washington Post» berichtete, auch die Demokraten erwarteten von dem Gipfel nicht sehr viel. Sie betrachteten ihn mehr als politisches Theater und konzentrierten sich bereits auf das weitere Vorgehen im Kongress.
Bedingungen von Dodd
Senator Christopher Dodd, der an dem Gipfel teilnehmen wollte, erklärte, wenn die Republikaner nur ihre alten Vorschläge wiederholen sollten, dann werde wohl nichts herauskommen.
Kernpunkt von Obamas Kompromissvorschlag ist es, 31 Millionen bisher unversicherten Amerikanern einen Versicherungsschutz zu ermöglichen. Die Fronten in dem Streit haben sich aber seit Monaten immer weiter verhärtet. (mrs/sda)
Erstellt: 25.02.2010, 11:30 Uhr



