Obama im Aufwind
Dossiers
Artikel zum Thema
- Der amerikanisierte Barack Obama
- Donald Trump liebäugelt mit dem Weissen Haus
- Obama zeigt Abgeordneten Bilder von Bin Ladens Leiche
- Rund-um-die-Uhr-Bewachung für Obamas Grossmutter
- Obamas erstes Interview nach Bin Ladens Tötung
- Endlich einer, der auch mal zuschlägt
- Wen die UBS- und CS-Kader unterstützen
- Letzter Romney-Konkurrent stellt Wahlkampf ein
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Barack Obamas Chancen auf eine zweite Amtszeit haben sich erhöht. Der amtierende US-Präsident liegt in einer Erhebung des Instituts Ipsos im Auftrag der Nachrichtenagentur Reuters deutlich vor einer Reihe möglicher Gegenkandidaten der Republikaner. Die besten Chancen hätten dabei die ehemaligen Gouverneure Mike Huckabee und Mitt Romney, die beide allerdings mehr als zehn Prozentpunkte hinter Obama landen würden.
45 Prozent der Befragten rechnen damit, dass Obama bei der Präsidentenwahl im nächsten Jahr erneut gewinnt. Das sind zehn Prozentpunkte mehr im Vergleich zu einer Umfrage, die vor der Kongresswahl im vergangenen November erhoben wurde.
Achillesferse Wirtschaft
Die allgemeinen Zustimmungswerte für Obama kletterten um drei Punkte auf 49 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie die Umfrage weiter ergab. Weniger Vertrauen haben die Befragten dagegen in die wirtschaftspolitischen Fähigkeiten des Präsidenten: Lediglich 34 Prozent zeigten sich mit Obamas Umgang mit Wirtschaftsfragen zufrieden.
Dies ist der schlechteste Wert für Obama in dieser Kategorie in einer Ipsos-Umfrage seit seinem Amtsantritt. «Die Wirtschaft und Arbeitsplätze sind definitiv die wichtigsten Wahlkampfthemen», warnte Ipsos-Analystin Julia Clark. (rub/sda)
Erstellt: 12.05.2011, 07:11 Uhr



