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«Obama wird die grüne Revolution umsetzen»

Robert F. Kennedy Jr. ist überzeugt, dass die USA vor einem radikalen Wandel stehen. Den neuen Präsidenten fordert er auf, die Produktion von Benzinautos zu verbieten.

Das Beste an Obamas Vereidigung war für Robert F. Kennedy Jr., als Bush über die Menge flog. Die Menschen winkten und riefen: «Komm bloss nicht zurück.»

Das Beste an Obamas Vereidigung war für Robert F. Kennedy Jr., als Bush über die Menge flog. Die Menschen winkten und riefen: «Komm bloss nicht zurück.»
Bild: Keystone

Der gefürchtete Umweltschützer

Robert F. Kennedy jr. kommt am 17. Januar 1954 zur Welt. Er ist das dritte Kind von Robert F. Kennedy sr. und Ethel Skakel. Er hat zehn Geschwister. Sein Vater, der während der Präsidentschaft seines Bruders John F. Kennedy Justizminister war, wurde 1968 während des Wahlkampfs um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten von einem 24-jährigen christlichen Palästinenser in Los Angeles erschossen.

RFK jr. wächst im Bundesstaat Maryland auf. Er studiert Politikwissenschaften an der Harvard University und Recht an der University of Virginia. Er beginnt eine Karriere bei der New Yorker Staatsanwaltschaft. 1983 verurteilt ihn ein Richter wegen Drogenbesitzes zu 1500 Stunden gemeinnütziger Arbeit. Das bringt ihn zur Umweltschutzorganisation Riverkeeper. Mit mehreren erfolgreichen Prozessen gegen grosse Verschmutzer des Hudson River erwirbt er sich den Ruf eines gefürchteten Umweltanwaltes. Das Nachrichtenmagazin «Time» erklärt ihn zu einem «Helden unseres Planeten».

RFK jr. hat in den letzten 20 Jahren über 400 Umweltschutz-Prozesse gewonnen. Seit 1987 lehrt er ausserdem Umweltrecht an der Pace University in New York City. Er hat zwei Bücher veröffentlicht, schreibt Beiträge für einen Blog und moderiert eine Radiosendung. RFK jr. ist mit Mary Richardson verheiratet. Zusammen haben sie vier Kinder. Dazu kommen zwei Kinder aus einer früheren Ehe.

Das derzeitige Oberhaupt des mächtigen Kennedy-Clans ist der 76-jährige Edward Kennedy, der jüngste Bruder von John F. und Robert F. Kennedy. Er sitzt seit 1962 im Senat und hat sich im Vorwahlkampf für Barack Obama ausgesprochen. Seine lange Amtszeit hat ihm den Übernamen «Löwe des Senats» eingetragen. Ebenfalls politisch aktiv ist Edwards Sohn Patrick J. Kennedy, ein Cousin von RFK jr. Er sitzt seit 1995 als Abgeordneter im Repräsentantenhaus. Politisch einflussreich ist auch Maria Shriver Kennedy, eine Cousine von RFK jr., als Ehefrau von Arnold Schwarzenegger, des Gouverneurs von Kalifornien. (tim)

Viele vergleichen Barack Obama mit Ihrem berühmten Onkel John F. Kennedy, dem grossen Hoffnungsträger Anfang der Sechzigerjahre. Zu Recht?
Vieles ist durchaus vergleichbar: Die öffentliche Begeisterung, die Obama ausgelöst hat. Seine Jugendlichkeit. Der Aufruf an die Leute, sich für die Nation zu engagieren. Aber auch die Werte, die er verkörpert. Wir müssen die Moral wieder in den Mittelpunkt unseres Handelns stellen. Um unsere moralische Autorität auf dieser Welt wiederherzustellen, müssen wir unsere Aussenpolitik, aber auch unsere Interessenpolitik ändern.

Was waren die grössten Fehler?
Amerikaner haben in den letzten acht Jahren furchtbare Dinge getan. Nicht einmal im Traum hätte ich mir vorstellen können, dass unser Land zu solchen Sachen fähig ist. Wir haben Menschen gefoltert und an Folterregimes ausgeliefert. Wir haben unsere Bürger bespitzelt. Obama hat in seiner Rede nach der Vereidigung gesagt, wir könnten unsere nationale Sicherheit schützen, ohne unsere Ideale zu verraten.

Wie haben Sie die Vereidigung erlebt?
Ich war selber in Washington. Es war schlicht überwältigend. Das Beste war, als Bush mit seinem Helikopter über unsere Köpfe flog und zwei Millionen Menschen mit ihren Armen winkten und riefen: «Komm bloss nicht zurück.»

Kann Obama den übermenschlichen Erwartungen gerecht werden?
Die USA erlebten schon einmal eine schwere Depression. Das war Anfang der Dreissigerjahre. Damals wurde Franklin Roosevelt mit ähnlich grossen Erwartungen zum Präsidenten gewählt. Die Leute erwarteten aber nicht eine sofortige Erholung. Ihre Erwartungen waren viel bescheidener. Sie erwarteten eine kompetente Regierung, die sich für die Arbeiter und die Armen einsetzen würde. Und sie erwarteten, dass tüchtige Leute die Ministerien führen würden. Obama ist sehr geschickt darin, die hohen Erwartungen zu dämpfen.

Was für ein Mensch ist Obama?
Er ist ein sehr smarter Mann. Er hat ein tiefes Verständnis für diese grosse nationale Sehnsucht: ein Vorbild zu sein für alle anderen Nationen auf dieser Welt.

Ist Obama ein Sozialist?
Das würde ich nicht sagen. Er glaubt an die amerikanischen Werte. Unser Land war in den letzten acht Jahren gefangen in den Händen von Rechtskonservativen. Von Leuten, die an den Korporativismus glauben, an die Plutokratie, die Herrschaft der Reichen. Was diese Leute propagieren, ist nicht Kapitalismus, sondern Kumpelkapitalismus. Ich glaube an den freien Markt. Und ich weiss, dass auch Barack Obama an den freien Markt glaubt. Aber der freie Markt braucht einen Regulator. Ein unregulierter Markt wird rasch zu einer Plutokratie der Konzerne.

Wie krank ist der Patient Amerika?
Sein Puls schlägt noch, aber das ist auch schon alles.

Wie tief geht die Krise?
Amerika steckt nicht nur in einer Wirtschaftskrise, sondern auch in einer moralischen Krise. Letztere ist allerdings am einfachsten zu lösen. Die Moral kann Obama ziemlich rasch erneuern. Hier zeigen schon alleine symbolische Handlungen wie die Ankündigung, Guantánamo zu schliessen, Wirkung. Doch sollten wir noch weiter gehen. Wir sollten Leute, die in Sachen wie Folter verwickelt waren, vor Gericht stellen. Die wirtschaftliche Krise ist schwieriger zu überwinden. Das wird Jahre dauern.

Wer ist schuld?
Die Hauptschuld tragen jene Regierungsverantwortlichen, welche die Märkte dereguliert haben. Schon einmal, in den Zwanzigerjahren, wurde die Wallstreet in ein riesiges Casino verwandelt. Schliesslich kam 1929 der Kollaps. Präsident Roosevelt schuf 1932 die Börsenaufsicht SEC. Ihr erster Vorsitzender war mein Grossvater Joseph Kennedy. Als Händler kannte er alle Tricks. Doch er wusste auch, dass die Wallstreet nur funktioniert, wenn der kleine Mann die gleichen Chancen hat wie die Financiers. Er reformierte die Börse und machte sie transparent. Es dauerte keine sechs Monate, bis die Leute wieder Vertrauen fassten. Das zeigt: Es braucht Regeln. Reagan begann in den Achtzigerjahren, diese Regeln systematisch aufzuweichen. Bush Jr. schliesslich setzte die schlimmsten Piraten an die Spitze jener Institutionen, die uns eigentlich vor dem Piratentum hätten schützen sollen. So glaubten Leute wie Alan Greenspan, dass die Märkte sich selber regulieren würden.

Obama appelliert an den Willen und das Verantwortungsbewusstsein seiner Landsleute. Reicht das, um das Land zu erneuern?
Als Erstes müssen wir unsere Moral erneuern. Dann müssen wir vom Erdöl wegkommen. Der grösste Bremsklotz der amerikanischen Wirtschaft ist heute unsere tödliche Abhängigkeit von Erdölimporten aus Ländern, die im allgemeinen nicht einmal unsere Werte teilen.

Mit welcher Massnahme muss Obama anfangen?
Als Erstes müssen wir aufhören, die Förderung von Erdöl und Kohle zu subventionieren. Dieses Geld sollten wir in die einheimische Energieproduktion stecken. Der Aufbau eines neuen modernen Stromnetzes kostet gerade einmal 150 Milliarden Dollar. Das ist ein Bruchteil von den 700 Milliarden, die wir jetzt ausgeben, um unsere Banken zu retten.

Können die Amerikaner wirklich auf ihre Benzinautos verzichten?
Ich würde den Autoherstellern in Detroit grosse Anreize geben, damit sie ihre gesamte Produktion auf Elektroautos umstellen. 1941, mitten im Zweiten Weltkrieg, kündigte Präsident Roosevelt an, jedes Jahr fünfzigtausend Flugzeuge zu bauen und jeden Tag ein Schiff. Die Leute glaubten, er sei verrückt. Doch Roosevelt befahl Detroit, keine Autos mehr zu bauen. Innert neun Wochen hatten die Firmen die Produktion komplett umgestellt und produzierten nur noch Panzer und Flugzeuge. Heute stecken wir in einer vergleichbaren Krise. Es braucht nur einen Präsidenten, der vorangeht und Detroit garantiert, jedes Elektroauto aufzukaufen.

Das klingt gut, aber auch ein wenig utopisch. Ich bin an einer Firma beteiligt, die sich zum Ziel gesetzt hat, Benzinautos durch Elektroautos zu ersetzen. Sie heisst Better Place. Im Moment sind wir daran, als erstes Land Israel zu verkabeln. Jeder Parkplatz wird mit einer Steckdose ausgestattet. Jede Tankstelle mit einer Station, um die Batterie auszuwechseln. Die Autos werden von Nissan-Renault gebaut. Es gibt acht verschiedene Modelle. Sie können auswählen. Zudem sind die Autos gratis. Die Leute müssen sich nur verpflichten, den Strom von unserer Firma zu beziehen. Wir glauben, dass in drei Jahren in Israel nur noch Elektroautos herumfahren werden.

Warum ausgerechnet in Israel?
Die israelische Regierung sagt, es sei im Interesse der nationalen Sicherheit, nicht mehr abhängig zu sein vom Erdöl. Wenn wir in Israel fertig sind, werden wir Dänemark verkabeln.

Sie wollen die Wirtschaftskrise mit Hilfe einer grünen Revolution überwinden?
Jede Depression braucht eine Industrie, welche die Wirtschaft wieder aus dem Dreck zieht. Die Erneuerung des Stromnetzes in den USA ist nötig, weil heute kleine und grosse Stromproduzenten ihren Überschuss nicht ins Netz einspeisen und verkaufen können. Wir brauchen ein intelligentes Netz, das Strom während der Nacht zwischenspeichern und während der Spitzen abgeben kann.

Sind die Amerikaner bereit für einen solchen Wandel?
Alle werden damit Geld verdienen. Jedes Haus wird ein Kraftwerk. Jeder Bürger ein Stromproduzent. Wir haben genug Sonne und Wind, um den gesamten Stromverbrauch unseres Landes zu decken.

Hat Obama Ihre Botschaft verstanden?
Er kennt diese Dinge. Er sagt das Gleiche wie ich. Ich bin überzeugt, er wird diese grüne Revolution umsetzen.

Haben Sie Angst, dass Obama einem Attentat zum Opfer fallen könnte?
Ich denke, er sollte vorsichtig sein.

Was können wir Europäer von Amerika lernen?
Wähle nie einen Mann aus Texas zum Präsidenten.

Ist der Name Kennedy Fluch oder Segen?
Er ist ein Segen. Ich habe eine grosse unterstützende Familie und viele Vorbilder, denen ich nacheifern kann.

Wird Obama in vier Jahren wiedergewählt?
Ja. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 24.01.2009, 14:27 Uhr

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30 Kommentare

michael haug

25.01.2009, 13:39 Uhr
Melden

u. wigger es ist doch sehr anmassend, wenn sie als einfacher schweizer bürger hernn obama vorschreiben wollen, was er alles tun und lassen soll. die todesstrafe wird er sicher nicht abschaffen, da er in 4 jahren natürlich wiedergewählt werden will (80% der amis unterstützen die todesstrafe). die grüne revolution ist unbedingt nötig und wird von obama vollzogen werden. adieu erdöl. Antworten


Peter Matter

25.01.2009, 11:24 Uhr
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Die Realisierung von www.betterplace.com wird zur Zeit in Israel, Dänemark und Hawaii geplant. Die Vision von CEO Shai Agassi sollte noch tiefgründiger und umfassender erforscht und diskutiert werden. Die Abkehr vom Oel für den Massentransport und die Heizsysteme wäre wohl das grösste Investitionsprogramm der Geschichte. Antworten


Kurt Bucher

24.01.2009, 21:32 Uhr
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Ich habe die Begeisterung vor und bei der Wahl "unseres" Senators J.F.Kennedy zum Präsidenten aus der Nähe miterlebt und verstehe die Verehrung von Obama. Damals blätterte der Lack ziemlich rasch ab und wenn man beim Treiben des Kennedy-Clans genauer hinsieht (von Joseph via Edward zur jungen Generation), dann trifft die Aussage: "Wir müssen die Moral wieder in den Mittelpunk stellen" zu.Und wie ! Antworten


Bruno Froehlich

24.01.2009, 20:24 Uhr
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@Peter Beutler, ich vermute, die Leute, die Obama und seinem Team nichts zutrauen, ihn eines Verbrechens beschuldigen, sind exakt diese, die dem Hurrapatriotismus eines C.B und seiner (schreibe bewusst "seine", wer finanziert ist Besitzer) SVP huldigen. Die Geschichte kennt Politiker die Werte schufen. Meine Hoffnung projektiere ich auf Obama, einen Weg, dem andere bereit sich anzuschliessen. Antworten


Hansuli Anderegg

24.01.2009, 20:16 Uhr
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Vowärts mit der grünen Revolution! In den USA wird das auch mit Barack Obama Nano- und Gentechnologie sein. Das Pentagon wird die Forschung finanzieren. Aber die Fortschritte der Solarindustrie sind ja auch weitgehend der subventionierten Forschung in Computertechnolgien zu verdanken. Antworten


E. Meyer

24.01.2009, 18:52 Uhr
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Es wird Jahre dauern, bis die Yankees rehabilitiert sind! Antworten


Hans Ulrich Suter

24.01.2009, 17:21 Uhr
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Die Parallelen zwischen Kenedy und Obama sind sehr offensichtlich. Man kann aber nur hoffen, dass Obama ein besserer Präsident als Kenedy wird, der bei der Kuba-Krise fast einen Atomkrieg ausgelöst hätte und der schlussendlich für solche Irrsinnsakttionen wie die Landung in der Schweinebucht und den Vietnamkrieg verantwortlich ist. Antworten


Hanspeter Schneeberger

24.01.2009, 17:07 Uhr
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Hut ab Von R.F. Kennedy jr , Was dieser Mann in bewegung setzt zeugt von Mut! Auf Barack Obama bin ich sehr stolz, wir werden in zukunft sicher noch viel von Ihm hören in positivem sinn. In Diesem sinn herzliche GratulationHerr President! Antworten


W. Ammonn

24.01.2009, 17:03 Uhr
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Erstaunlich welche übertriebene Erwartungen die Wahl Obamas in der ganzen Welt weckt. Realistisch gesehen kann er dieser Euphorie nicht gerecht werden. Eigenmächtig kann er nicht handeln, Kongress und Repräsentantenhaus bestimmen die Richtung. Ausserdem wird der Wirtschaftsflügel seinen Einfluss geltend machen. Warten wir mal das 1.Präsidialamt Obamas ab und ziehen dann Bilanz. Antworten


U. Wigger

24.01.2009, 15:52 Uhr
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Will sich Obama wirklich Respekt verschaffen, so genügt es nicht, Guantanamo zu schliessen. Er muss erst mal die Todesstrafe abschaffen. Diese ist eines zivilisierten Landes unwürdig, zumal sich Amerika ja immer wieder als Gralshüter der Demokratie und Menschenrechte sieht. Ebenso muss das heute absolut lächerlich wirkende Embargo gegen Kuba aufgehoben werden. Antworten


stefan baumgartner

24.01.2009, 15:31 Uhr
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eigenartig, wie die forumsteilnehmer informationen wahrnehmen: laut dem bericht wurde RFK jr 1983 wg. drogenbesitzes verurteilt. Ein RFK jr kritiker befördert ihn um 11.07h in seinem kommentar zum ex-drogendealer, worauf ein nächster forumleser sich um 14.22h darüber erregt, obama werde als ex-drogendealer bezeichnet. Jeder liest so, wie er es verstanden haben will.... Antworten


Isa Wirth

24.01.2009, 15:22 Uhr
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Mit einem Verbot von benzinbetriebenen Autos ist es nicht getan, wenn die Klimaanlagen in energetisch bedenklichen Bauten munter weitersurren und der ÖV – bis auf wenigste Ausnahmen – der reinste Hohn ist. Doch Herr Kennedy – nach wie vor im für die USA typisch utopistischen Geist der zweiten Nachmoderne gefangen – scheint das Elektroauto als allheilbringende Schnittstelle zu betrachten. Antworten


Peter Beutler

24.01.2009, 14:22 Uhr
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Einige Forumteilnehmer lassen ihre Maske fallen und darunter erscheint eine ungemein hässliche Fratze.Der Vorwurf,Obama sei ein Ex-Drogenhändler ist ungeheuerlich.Diejenigen,die so etwas behaupten,sind erbärmliche Rassisten.Sie können es nicht akzeptieren,dass eine Afroamerikaner zum US-Präsidenten gewählt wurde,dass im Nahen Osten den Israel-Hardlinern die Waffen aus der Hand geschlagen wurden Antworten


marc weber

24.01.2009, 13:43 Uhr
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dann ist halt die grüne blase die nächste die platzt. wie sollte es auch anders gehen im kapitalismus... Antworten


ARTHUR Kuenzler

24.01.2009, 12:59 Uhr
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Wenn Obama und seine Mannschaft das schafft, würde die Welt tatsächlich den drohenden Klimakollaps verhindern können. Viele Länder, auch europäische, würden allmählich auf den Zug aufspringen. Die Welt braucht im Zentrum der Macht eine positive Leitfigur. Unsere Filzpolitiker schaffen so eine Wende nie ohne diese. Statt dessen setzen sie auf AKWs. Was ist seit Gores Film wirklich verändert ? Antworten


Andreas Moser

24.01.2009, 12:37 Uhr
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Mit Messias Obama, der von den Stiftungen der reichsten US-Familien gefördert wurde, rechne ich mit blindem Vertrauen der Bürger und durch die Finanzkrise mit weiteren Enteignungen und Versklavung der Menschen. Ein wirklicher Paradigmenwechsel wäre es, Freieenergie-Autos und -Minikraftwerke zu bauen. Solche Systeme bestehen bereits. Jedoch können damit die Eliten die Bürger weniger ausbeuten. Antworten


Simon Merki

24.01.2009, 12:26 Uhr
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Das Konzept von Better Place (www.betterplace.com) sollte auch in der Schweiz ganzflächig eingeführt werden. Welchen praktischeren, umweltfreundlicheren und unabhängigeren Weg gibt es? Es wird Zeit, dass die Schweiz seine Eigenbrötlerrolle in Europa mit fortschrittlichen Ideen behauptet. Sonst wird uns früher oder später der Hahn zugedreht. Antworten


Christian Merz

24.01.2009, 12:26 Uhr
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6'000'000'000 Menschen können sich nicht irren. Barack Obama hat die Welt in der Hand - mit Recht. Doch auch vor 2000 Jahren gabs den Herodes. Sei die Welt vorsichtig! Antworten


Herbert Frei

24.01.2009, 12:01 Uhr
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Wir sollten nicht vergessen, dass die USA in der Umweltpolitik weit hinter der Schweiz und anderen europäischen Ländern hinterher hinken. Man denke etwa an den öffentlichen Verkehr, der in den 1930er und 1940er Jahren, teils durch gezielte Aufkäufe durch Erdölkonzerne, massiv abgebaut wurde. Deshalb braucht es heute in den USA auch grössere Anstrengungen und radikalere Rezepte. Antworten


Helena Müller

24.01.2009, 11:58 Uhr
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Ich bete für diese Familie, dass sie beschützt sei und dass sich alles in innovativer Weise zu Frieden, Grossmut, Toleranz und neuen Werten zuwendet. Antworten


Ana Nasz

24.01.2009, 11:49 Uhr
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"Ich bin an einer Firma beteilig..." Ja klar. Damit ersetzt er einfach die Blase der anderen durch seine eigene und da er zu den guten gehört, ist die Blase nun automatisch auch gut und weil's Umweltschutz ist darf man die guten auch nicht kritisieren. Joe Kennedy soll übrigens Stimmen gekauft haben, damit John Kennedy auch sicher Präsident wird, aber das nur am Rande. Antworten


Werner Gaisser

24.01.2009, 11:43 Uhr
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Ich hatte bis heute nicht bemerkt, dass der Tagi zu einer Propagandamaschine der Gutmenschen mutiert ist. Hier wird flächendeckend PR für nie realisierbare Ökoträume und Weltsozialismus gemacht und unerfüllbare Erwartungen geschürt. Und andrerseits betreibt man aktiv Kollateralschaden gegenüber allen und allem, was nicht wirtschaftskritisch oder pro-israeilisch ist. Plumpe Rattenfängerei! Antworten


gert Meier

24.01.2009, 11:33 Uhr
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Bush flog weg, die Menge jubelt. Greenspan ist ein Böölimann. Israel ist kein Kolonialstaat und mauert die Palästinenser auf deren eigenem Land nicht in ein Gettho ein, sondern ist ein hehrer Vorreiter der grünen Welle und wechselt von Öl auf Strom, das wohl direkt aber der Bundeslade gezapft wird. Obama der neue Messias. Alles wird gut. Wie naiv darfs denn sein? Blöd ist nur, wer's nicht glaubt Antworten


Beatrice Burger

24.01.2009, 11:14 Uhr
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Welch eine Chance für die USA, wenn der Energieverbrauch und Benzinverbrauch herabgesetzt werden könnten und damit letztlich eine Erdölunabhängigkeit. Präsident Obama packt an den effiszienischen Problemen an und das erzeugt Hoffnung ! Ich denke auch, man müsste an den überilluminierten der USA- Städten sparen. Ich war in Peking vor Jahren und die Stadt war nachts praktisch lichterlos. Kein Manco! Antworten


Francis Salmon

24.01.2009, 11:07 Uhr
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"Wähle nie einen Mann aus Texas zum Präsidenten". Diese diskriminierende Aeusserung disqualifiziert den Ex-Drogendealer vollends.Alles andere was er sagt gehört ins Reich der Utopie.Auch wenn Obama all dies wollte ,was Kennedy behauptet, könnte er es niemals umsetzen, denn Amerika ist immer noch eine Demokratie.Er muss sich mit dem gleichen Kongress rumschlagen wie Bush. Antworten


Georg Liebig

24.01.2009, 10:58 Uhr
Melden

Gemäss zyklischer Wirtschaftsentwicklung nach Kondratieff könnte dieser Paradigmenwechsel zu einem neuen Aufschwung führen. Das lange belächelte Nischenprodukt «alternative Energiequellen» bietet unendliche Anwendungsmöglichkeiten. Das wäre die Rettung für die angeschlagene Weltwirtschaft. Zumindest für die nächsten 20 Jahre. Wer nach neuen Anlagemöglichkeiten sucht, sollte seine Schlüsse ziehen. Antworten


Werner Maerki

24.01.2009, 10:53 Uhr
Melden

Think postive! Das ist die Botschaft. Zuerst muss sich die Einstellung im Kopf ändern, bevor es Realität wird. Jede grosse Veränderung begann in den Köpfen der Menschen. Denken sie an den Fall der Berliner Mauer.... also Think positive! Antworten


Kaspar Scheidegger

24.01.2009, 10:35 Uhr
Melden

Man würde meinen, dass die Schweiz gute Voraussetzungen hätte, um in der Gruppe der Länder mitzugehen, welche nachhaltiger wirtschaften wollen. Antworten


Kaa Finger

24.01.2009, 09:57 Uhr
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Obama hat durch seinen Auftritt eine 'Ultramarathon- Zieleinlauf- Euphorie' auf ganze Massen übertragen, er hat die besten Coaches an seiner Seite, um die einzelnen Schritte umzusetzen. Er ist ein Mann der Entscheidung, und wird halten, was er verspricht, wird mitnehmen, wen er braucht. Wenn wir vom Bünzli-Denken wegkommen und uns öffnen, klar definieren was wir wollen, werden wir auch dabei sein. Antworten


Anton Erni

24.01.2009, 09:44 Uhr
Melden

Das ist doch mal etwas anderes, als dieser ewige Ökopessimismus und dieses 'es ist ja ohnehin zu spät.' Wenn wir hier auch immer über die Amerikaner schimpfen, das können wir doch von Ihnen lernen: Den Mut zu einer positiven Veränderung. Antworten



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