Obamameter
Von Martin Kilian. Aktualisiert am 02.05.2011 10 Kommentare
Was Barack Obama in den ersten 18 Monaten seiner Präsidentschaft vollbracht hat, braucht den Vergleich mit grossen Präsidenten nicht zu scheuen. Neben Jahrhundertwerken wie der Gesundheitsreform hat seine Administration eine Vielzahl von Initiativen, Reformen und Regulierungen verabschiedet oder in die Wege geleitet.
Die 2009 mit einem Pulitzerpreis ausgezeichnete Website Politifact.com bewertet den Wahrheitsgehalt von Politikeraussagen und untersucht, ob in Wahlkämpfen abgegebene Versprechen eingehalten werden. Das «Obameter» zeigt an, wie viele seiner Wahlkampfversprechen Obama bislang erfüllt und welche der Präsident gebrochen hat.
Keine Einwanderungs-, dafür eine Finanzreform
Laut Politifact hat Obama von mehr als 500 Wahlkampfversprechen bislang 121 eingelöst, bei 39 ist er einen Kompromiss eingegangen, und er arbeitet an der Erfüllung von 240 weiteren Versprechen. Gebrochen hat Obama bisher 22 Versprechen, bei 81 kommt er nicht voran. Unter den von Politifact untersuchten Versprechen sind Grossprojekte wie die Finanzreform, die Obama mithilfe der demokratischen Kongressmehrheit durchgesetzt hat. Sein Versprechen, ein Dekret zu erlassen, um innert fünf Jahren zusätzliche 100'000 Behinderte im Bundesdienst einzustellen, hat er gehalten, dagegen hat er es nicht geschafft, im ersten Amtsjahr eine Einwanderungsreform vorzulegen. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 02.09.2010, 21:52 Uhr
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10 Kommentare
Obama hat im Lybien-Krieg den Kongress umgangen und auch gemäss UN-Charta ist der Angriff auf einen souveränen Staat von dem keine Gefahr für die USA ausgeht - illegal - sprich kriminell. Deshalb wollen auch einige Länder, dass ihm als Kriegstreiber der Friedensnobelpreis aberkannt wird. Im Lybien-Krieg geht es sehr wahrscheinlich um das gigantische Bewässerungs-Projekt von Gadaffi. Obama go home. Antworten
Es ist für President Obama nicht einfach seine Versprechen auch in kurzer Zeit umzusetzen, da er auch in den eigenen Reihen Minister ernannt hat, welche in keiner Weise auch nur das umsetzen konnten was Obama vorschwebte. Also nebst den störischen Republikanern Versager in den eigenen Reihen und der Frust des Volkes was die vorangegangenen Präsidenten versauten. So ist es und nicht Anders. Good Lu Antworten
Wer vor 2 Jahren geglaubt hat, das Desaster in den USA wäre in ein paar Monaten ausgebügelt, war und ist ein Fantast. Immerhin wurde der totale Wirtschaftszusammenbruch verhindert. Es hätte aber noch viel schlimmer kommen können, ich denke da an McCain, Palin. Aber was nicht ist kann ja noch werden; wappnen wir uns! Antworten
Wenn er nicht ständig von den Republikanern blockiert würde hätte er noch ganz anderes umgesetzt. Er muss ausbaden was die Republikaner verbrochen haben. Man kann nur hoffen dass die Demokraten weiter an der Macht bleiben, sonst wird in Kürze wieder alles zunichte gemacht. Antworten
Trotz der eigentlich guten Arbeit von Obama werden die Demokraten die Zwischenwahlen im November, und somit die zum Handeln noetigen Mehrheiten verlieren. Dies da es der Wirtschaft weiterhin sehr schlecht geht und sich vor den Wahlen nicht verbessern wird. Den vom G.W. Bush verursachten Chaos sei Dank. Der Schaden ist derart gravierend dass die USA eventuell nicht mehr daraus kommen werden. Antworten

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Felix Meier
PartiotAct nicht verlängern würde den SympatieBonus rasant in die Höhe schnellen lassen. Antworten