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Obamas neue Waffe im Iran-Konflikt

Der Konflikt mit dem Iran könnte der altgedienten USS Ponce zu einem zweiten Leben verhelfen. Laut einem Bericht soll sie zum schwimmenden Stützpunkt für Navy Seals im Persischen Golf umgebaut werden.

1/4 Warten auf die Ladung: Die USS Ponce, hier vor der irakischen Hafenstadt Umm Qasr, kann unter anderem kleine Boote aufnehmen. (30. März 2001)
Bild: AFP

   

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Navy Seals: Vorbereitung für den Kampfeinsatz

Navy Seals: Vorbereitung für den Kampfeinsatz
Die Eliteeinheit der Seals, die nur aus einigen Hundert Mann besteht, ist offiziell als Naval Special Warfare Development Group - oder Devgru - bekannt und Teil der Spezialeinheiten, die sich selbst «Die stillen Fachleute» nennen.

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Die US-Armee will einem Medienbericht zufolge im Nahen Osten eine schwimmende Operationsplattform errichten, von der aus Spezialkräfte zu Einsätzen starten sollen. Derzeit werde ein altes Kriegsschiff umgebaut, um als Plattform zu dienen, berichtete die Zeitung «Washington Post» heute Samstag unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Dokumente.

Die als «Mutterschiff» bezeichnete Basis solle Hochgeschwindigkeitsbooten und Helikoptern als Stützpunkt dienen, wie sie in der Regel von der US-Eliteeinheit Navy Seals verwendet würden. Einem von der Zeitung zitierten und online verfügbaren Dokument zufolge könnte der schwimmende Stützpunkt im Persischen Golf eingesetzt werden. Die US-Armee reagiere mit ihren Plänen auf die wachsenden Spannungen mit dem Iran, berichtete die «Washington Post». In der Region beschäftigen Washington ausserdem al-Qaida im Jemen sowie somalische Piraten am Horn von Afrika.

Kurs auf Persischen Golf?

Navy-Sprecher Mike Kafka wollte gegenüber der Zeitung nicht dazu Stellung nehmen, wann und wo die Plattform zum Einsatz kommen soll. Andere Vertreter der Marine sagten der Zeitung, die Arbeiten würden mit grosser Eile vorangetrieben. Die Plattform solle noch zu Beginn des Sommers in den Nahen Osten gebracht werden. Im Dezember hatte der Iran gedroht, den Zugang zum Persischen Golf, die Strasse von Hormuz, zu blockieren, durch die rund 20 Prozent des weltweit vermarkteten Öls transportiert werden.

Es soll auch bereits Hinweise darauf geben, welches Schiff für den Umbau in Frage kommt. Die für Transportfragen in der Marine zuständige Stelle hat vor wenigen Tagen eine eilige Anfrage zur Modifizierung der USS Ponce eingereicht. Die Ponce ist ein so genanntes Amphibious Transport Dock und kann mit schwerem Gerät wie Panzern beladen werden. Nach 41 Jahren im Dienst der Navy sollte die Ponce im März dieses Jahres aus dem Verkehr gezogen werden.

Einsatz gegen Seeminen

Andere Dokumente, die in dem Bericht nicht näher bezeichnet werden, weisen laut der «Washington Post» auf einen weiteren Zweck des Schiffes hin: Demnach soll sie zur Ausführung von Anti-Seeminen-Einsätzen gerüstet werden. Für eine Sperrung der Strasse von Hormuz würde der Iran höchstwahrscheinlich mit Seeminen vorgehen.

Der Einsatz von Spezialkräften, die unter anderem auch al-Qaida-Chef Osama bin Laden im pakistanischen Abbottabad töteten, ist ein zentraler Baustein der Militärstrategie von US-Präsident Barack Obama, um die US-Armee schlanker und schneller zu machen. Im US-Militäretat sollen in den kommenden zehn Jahren mindestens 487 Milliarden Dollar (452 Milliarden Franken) eingespart werden. (ami/AFP)

Erstellt: 28.01.2012, 14:43 Uhr

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20 Kommentare

Eugen Fischer

29.01.2012, 11:19 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Sind wir doch ehrlich es geht in erster Linien doch nicht um kriegerischen Stellungen, sondern klar um den Erhalt von Ressoursen und sonst um nichts mehr anderes. Pathetischer Vatalismus um jeden Preis für den Erhalt von Rohstoffen! Antworten


Christoph Rebholz

30.01.2012, 20:27 Uhr
Melden

Nicht, dass ich die amerikanischen Muskelspiele und den Sanktionsdruck gut oder sinnvoll finde.
Aber die Amerikaner sind nun wirklich nicht die einzigen auf diesem Planeten, die von den Ressourcen dieser Region abhängig sind. Wir gehören ebenfalls dazu. Die Welt kann sich wirklich nicht mit norwegischem Oel aus der Nordsee versorgen.


Victor Wolff

29.01.2012, 08:40 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ein scöneres und besseres Ziel für Raketen kann man nicht liefern. Die Besatzung der Zielscheibe
wird gute Nerven brauchen.
Antworten


Mike Litoris

29.01.2012, 00:04 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Und v.a sind die 500'000 nur die Soldaten der Army.Zusätzlich kommen noch die Soldaten der Navy,Air Force und Marines dazu. Antworten


Arthur Gubler

28.01.2012, 17:58 Uhr
Melden 30 Empfehlung

Es wäre Zeit, wenn sich Europa von diesen krigslüsternen Amerikanern distanzieren würde, sonst gehen sie gemeinsam unter. Die grössten und wichtigsten Länder im Fernen Osten handeln schon jetzt nicht mehr in US Dollar. Sogar den Iranhandel wickeln sie in Rupien ab. Sie wollen den US Dollar als Weltreservewährung absägen. Antworten


Klaus Dubach

28.01.2012, 17:07 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Die Frage ist nicht ob es einen Krieg zwischen den USA und den Iranern geben wird sondern wann. Antworten


ali kszemi

28.01.2012, 17:07 Uhr
Melden 23 Empfehlung

Wieder Säbelrasseln auf beiden Seiten. Ich glaube nicht,dass Amis verrückt wären um Seals nach Iran zu schicken.Iran ist nicht Somalien.Invasion in Iran ist schlimmer als Afghanistan u Iraq zusammen.Einziges mal, dass Amis versucht haben mit Spezialeinheiten im Iran was zu bewirken,war die Operation Eagle Claw 1980 u ich erinnere mich noch an Bilder der toten verbrannten Delta-Force-Soldaten Antworten


Dino Ebb

29.01.2012, 10:37 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Unter den Toten von damals befanden sich 5 Leute der USAF aircrew und 3 der USMC aircrew (insgesamt also 8 Tote) - keine Deltas. Da hat Ihnen die Erinnerung einen streich gespielt.


Roland Strauss

28.01.2012, 16:38 Uhr
Melden 61 Empfehlung

Der alte Dampfer soll wohl eher als Zielscheibe herhalten, damit die Amerikaner endlich einen handfesten Kriegsgrund erhalten. Im Notfall tut es auch eine false flag Attacke. Antworten


Dora Zeiger

28.01.2012, 20:06 Uhr
Melden 21 Empfehlung

@Volkan Ayd?n
Leben Sie in einer Fantasiewelt? Wenn der Iran wirklich eine A-Bombe hätte und zünden würde, könnten Sie ihn auf der Weltkarte gar nicht mehr finden, weil auf jedem km2 im Iran eine Bombe landen würde.


Michael Feller

28.01.2012, 16:36 Uhr
Melden 35 Empfehlung

Hier macht sich nur einer lächerlich und das sind Sie Herr Müller. Sie vergleichen da zwei völlig unterschiedliche Modelle. Antworten


Franz Müller

28.01.2012, 15:20 Uhr
Melden 52 Empfehlung

Und was spart dieSchweiz mit ihrer Armee ein? NICHTS !!!! Anerika will mit 500 000 Soldaten auskommen - WELTWET. -und bei uns erhöht das Parlament den Vorschlag des Bundesrates von 80 000 auf 100 000 Soldaten. Aber kein Wunder, schliesslich will ja der Ueli Maurer "die beste Armee der Welt". Wann merkt wohl der Allerletzte, dass wir uns nur noch lächerlicg machen! Antworten


Kersten Novotsny

29.01.2012, 09:08 Uhr
Melden 3 Empfehlung

Andy Müller: Die USA die Welt im Gleichgewicht hält? Sie machen hoffentlich Witze. Wohl eher Danke sagen, die Welt im Finanzbereich und globalpolitisch permanent zu destabilisieren, Chaos in die Länder zu bringen und in Afghanistan und anderswo trotz 600 Milliarden Militärbudget ständig zu versagen und nichts zustande zu bringen. Was sie noch knapp schaffen, ist die Befreiung von Fischerbooten...


Nico Meier

28.01.2012, 21:21 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Natürlich kann man einen US Berufssoldaten nicht mit einem CH WK-Soldaten vergleichen. Aber die Schweiz benötigt ihre Armee auch nur für die Verteidigung eines flächenmässig kleinen Staates, der durch das Gebirge und die geschlossenen Siedlungsgürtel von Schafhausen bis nach Solothurn relativ gut verteidigt werden kann. Die USAsind grösser und haben zudem auch offensive Truppenteile!


Hans Abächerli

28.01.2012, 17:32 Uhr
Melden 19 Empfehlung

Wie auch immer, Sie haben sich schon lächerlich gemacht, Herr @Müller. Wie können Sie auch die Milizsoldaten der CH mit den Profis aus den USA vergleichen?! Die US-Soldaten sind Teil eines stehenden Heeres. Und auch deren Kampkraft ist nicht mit den CH-Amateuren zu vergleichen....


steve walker

28.01.2012, 17:31 Uhr
Melden 32 Empfehlung

Lächerlich machen kann man sich auf verschiedene Art. Also: die CH-Armee zählte 1988 rund 625`000 Mann, 2011 rund 200`000 Mann und soll nun auf 100`000 Mann reduziert werden. Wo Sie vor diesem Hintergrund eine Erhöhung sehen, bleibt wohl Ihr Geheimnis.


Andreas Weber

28.01.2012, 17:26 Uhr
Melden 31 Empfehlung

1. Der Armeebestand wird nicht erhöht! Die Armee wird von 180'000 Soldaten auf 100'000 statt 80'000 Soldaten verkleinert.
2. Gibt es einen grossen Unterschied zwischen einem Berufsheer mit permanent 500'000 Soldaten und einer Milizarmee, die ca. 20'000 permanente Soldaten hat und die restlichen nur braucht, wenn es nötig ist¨!


Andy Müller

28.01.2012, 17:02 Uhr
Melden 45 Empfehlung

Hört doch auf mit diesen falschen pazifistischen Ideen und Grundsätzen. Habt Ihr eigentlich nichts gelernt von der Geschichte? Natürlich brauchen auch wir eine Armee und müssen den Amis Danke sagen, dass sie die Welt im Gleichgewicht halten. Macht Euch doch bitte keine Illusionen. Wenn alle so denken wie Sie, dann Guet Nacht für Eure nächste Generation... die wird dann nämlich überfahren.


Werner Weber

28.01.2012, 17:00 Uhr
Melden 27 Empfehlung

Manchmal wäre überlegen und dann schreiben besser


Oski Hauser

28.01.2012, 16:29 Uhr
Melden 57 Empfehlung

Ist evtl. ein kleiner Unterschied zwischen Berufs- und Milizarmee.



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