Ausland
«Sofortige Taten»: Obama will beim Klimaschutz Druck machen
War die Asienreise ein Erfolg? Obama bei seiner Ankunft auf der Osan Air Base nahe Seoul am 19. November. (Bild: Reuters)
Artikel zum Thema
- Düstere Klimaprognosen für arabische Länder
- USA und China: Beim Klimaschutz weiter vage
- Zürich stellt den faulen Kompromiss aus Kopenhagen in den Schatten
- «Ich steige zum ersten Mal seit Jahren wieder in ein Flugzeug»
- Umweltranking: Das sagen Politiker zu Zürichs Topplatz
Stichworte
In seiner wöchentlichen Radioansprache sagte Obama am Samstag, während seiner Asienreise habe er mit der chinesischen Führung eine Zusammenarbeit verabredet, die zu einem «Erfolg» bei den Verhandlungen führen solle. Der Gipfel im Dezember müsse zu «sofortigen Taten» zur Begrenzung des Ausstosses von Kohlendioxid führen.
Bei seiner Asienreise sei es auch gelungen, so der US-Präsident weiter, die Positionen der USA, Chinas und Russlands bezüglich des Umgangs mit Nordkorea und dem Iran anzugleichen. Es sei notwendig, den beiden Ländern geschlossen entgegenzutreten und ihnen klarzumachen, dass sie auf Atomwaffen verzichten müssten. Obama war in China mit Staatschef Hu Jintao zusammengekommen, in Singapur hatte er seinen russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew getroffen.
Vorwürfe wegen des Umgangs mit China
Obama war am Donnerstag von seiner Asienreise zurück in die USA gekehrt, spektakuläre Ergebnisse konnte er nicht präsentieren. Kritiker warfen ihm vor, in China das Thema Menschenrechte nicht energisch genug angesprochen zu haben. Das wies er in seiner Ansprache zurück: Er habe in Shanghai vor jungen Chinesen öffentlich das Engagement der USA für «universelle» Werte deutlich gemacht.
Seine Reise habe ausserdem zum Ziel gehabt, die amerikanischen Exporte zu fördern und so neue Arbeitsplätze zu schaffen, sagte Obama. Mit einem Anstieg der Exporte in die Asien-Pazifik-Region um fünf Prozent könnten in den USA Hunderttausende neue Jobs geschaffen werden. (raa/sda/)
Erstellt: 30.11.2009, 11:43 Uhr

Die Welt in Bildern


