Ausland
Studie: UNO-Soldaten haben die Cholera eingeschleppt
Artikel zum Thema
- Haiti hebt Massengräber für Cholera-Tote aus
- US-Bericht spricht von fünfmal weniger Opfern beim Erdbeben in Haiti
- Haiti wählt den Superstar
- Zürcher Spezialisten helfen Verstümmelten auf Haiti
- Kanton Zürich spendet 500'000 Franken für Haiti
- Cholera forderte in Haiti schon 7000 Tote
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Untersuchungen hätten ergeben, dass es eine «exakte Übereinstimmung» bezüglich des Zeitpunkts und des Orts gebe zwischen der Ankunft der nepalesischen UNO-Soldaten und dem Auftreten der ersten Cholera-Fälle in Haiti.
In einer Region in Nepal, von der die Truppen kamen, gab es zu diesem Zeitpunkt im vergangenen Herbst ebenfalls Cholera-Ausbrüche, wie aus dem Bericht von Epidemiologen und Ärzten in der Juli-Ausgabe des Magazins «Emerging Infectious Diseases» (neue Infektionskrankheiten) hervorgeht.
5500 Tote
363'000 Menschen hatten sich im Herbst 2010 mit der lebensbedrohlichen Durchfallerkrankung angesteckt. 5500 Erkrankte starben an der Cholera in Haiti, wo Monate zuvor ein verheerendes Erdbeben hunderttausende Menschen obdachlos gemachte hatte. (rub/sda)
Erstellt: 30.06.2011, 06:49 Uhr
Ausland
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!



