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USA wollen neue Spionagesatelliten

Für zehn Milliarden Dollar will die amerikanische Regierung neue Spionagetechnologie kaufen – und Satellitenaufnahmen von privaten Unternehmen.

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Der private Anbieter Geoeye soll dem Staat USA Satellitenbilder verkaufen – hier eines vom Militärflugplatz Moffett Airfield in Kalifornien.
Bild: GeoEye.com

   

Geheimdienstdirektor Dennis Blair sagte am Dienstag, die neuen Satelliten seien den bestehenden Modellen ähnlich. Wegen der Geheimhaltung machte er keine Angaben zu Einzelheiten und den Kosten.

Der republikanische Senator Kit Bond bezifferte die Kosten auf zehn Milliarden Dollar. Erst im Jahr 2005 stoppte das US-Verteidigungsministerium ein Satellitenprogramm der Firma Boeing nach immer neuen Kostensteigerungen und Verzögerungen.

Aus Regierungs- und Industriekreisen verlautete, dass der Bau von zwei neuen Hochleistungssatelliten vorgesehen sei, die vergleichbare oder bessere Leistungen als ihre beiden Vorgänger bringen sollen. Den Sicherheitsbehörden rennt die Zeit davon: Die jetzigen Satelliten sind alt und benötigen im kommenden Jahrzehnt Ersatz. Andernfalls müssten Militärs und Geheimdienstler auf die begehrten Aufnahmen verzichten.

Neue Satelliten noch nicht erprobt

Vorgesehen sind Satelliten, die billiger sind und in niedrigerer Höhe als ihre Vorgänger fliegen. Allerdings sind die neuen Typen nicht in der Praxis erprobt. Sollte der Auftrag wirklich erteilt werden, würde der Rüstungskonzern Lockheed Martin am ehesten davon profitieren.

Zugleich soll mit dem Geld der Regierung der Bau von zwei neuen kommerziellen Überwachungssatelliten finanziert werden. Schon heute geben die US-Behörden 25 Millionen Dollar im Monat aus, um Bilder von kommerziellen Anbietern zu beziehen – unter anderem von Geoeye.com, die mit spektakulären Bildern von Barack Obamas Amtseinführung auch in der Schweiz bekannt geworden sind. (oku/ap)

Erstellt: 08.04.2009, 09:09 Uhr

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2 Kommentare

Max Wartenberg

09.04.2009, 09:47 Uhr
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All das wird ergänzt mit Webcams und Google leistet seinen Beitrag mit den Strassenaufnahmen. Antworten


Ronnie König

08.04.2009, 09:33 Uhr
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Noch mehr Schrott im Weltall und der Feind sitzt in der Wallstreet. So seh ichs im Moment. Antworten



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