Wieder bebte die Erde in Haiti
Erdbeben Haiti
Die Erdstösse hatten eine Stärke von 4,7, wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte. Das Epizentrum lag rund 30 Kilometer westlich von Port-au-Prince in einer Tiefe von etwa vier Kilometern. Das Beben ereignete sich am frühen Abend gegen 18.00 Uhr Ortszeit.
Die USGS hatte zunächst ein Nachbeben der Stärke 5,5 in einer Tiefe von 33 Kilometern gemeldet. Über neue Schäden oder Verletzte war zunächst nichts bekannt.
Plaung für Wiederaufbau beginnt
Zu einem Treffen im kanadischen Montreal wurden an diesem Montag der haitianische Premier Jean-Max Bellerive sowie Aussen- und Finanzminister und andere Abgesandte von mehr als 20 Staaten erwartet, darunter auch US-Aussenministerin Hillary Clinton und ihr französischer Kollege Bernard Kouchner.
Das Treffen dient ebenso wie eine fast zeitgleiche Sitzung von EU- Aussenministern in Brüssel der Vorbereitung einer für März geplanten internationalen Geberkonferenz für Haiti.
Viele Haitianer leben in Kanada
In Montreal lebt eine der grössten haitianischen Gemeinschaften ausserhalb der Insel. «Unsere Regierung wird ihre Solidarität mit dem Volk fortsetzen und Premierminister Bellerives Versprechen vom Aufbau eines neuen Haitis unterstützen», sagte Kanadas Aussenminister Lawrence Cannon am Sonntag.
Zu den Teilnehmern der eintägigen Konferenz gehört die sogenannte «Gruppe der Freunde Haitis» mit den USA, Kanada, Frankreich, Argentinien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Mexiko und Peru. Weitere Teilnehmer sind die EU, Japan und andere Staaten.
Unterdessen wurde Haiti auch am Sonntag erneut von einem Nachbeben heimgesucht. Die Erdstösse hatten nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 4,7. Das Epizentrum haben 30 Kilometer westlich der Hauptstadt Port-au-Prince in mehr als 17 Kilometern Tiefe gelegen.
Dringend Zelte benötigt
13 Tage nach dem Beben der Stärke 7,0 entspannte sich die Lage in Haiti zwar etwas, aber die Zustände waren immer noch chaotisch und Zehntausende Menschen litten unter fehlender oder mangelnder medizinischer Versorgung sowie unter Hunger.
In der Umgebung der Hauptstadt Port-au-Prince seien noch immer etwa 609'000 Menschen ohne jegliches Obdach, berichtete die UN- Organisation für Migration (IOM) in Genf unter Berufung auf die Regierung Haitis. Es würden dringend Zelte benötigt, sagte IOM- Sprecher Jean-Philippe Chauzy am Sonntag in Genf. (tan/sda)
Erstellt: 25.01.2010, 08:58 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




