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«Wir haben kollektiv versagt»

Aktualisiert am 20.01.2010 2 Kommentare

Die Führung der US-Geheimdienste hat schwere Versäumnisse im Zusammenhang mit dem Detroit-Attentäter eingeräumt. Zugleich macht sie klar, wie schwierig eine erfolgreiche Terrorabwehr sei.

Hätte niemals das Flugzeug betreten dürfen: Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab.

Hätte niemals das Flugzeug betreten dürfen: Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab.
Bild: Keystone

Der oberste US-Geheimdienstkoordinator Dennis Blair sprach von «kollektivem Versagen». Der verhinderte Attentäter Umar Farouk Abdulmutallab «hätte niemals das Flugzeug betreten dürfen», sagte Blair vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats. Es habe sowohl Hinweise auf den Attentäter wie auch auf das geplante Attentat gegeben, hielten Blair und Michael Leiter, Direktor des Nationalen Terrorabwehrzentrums, in einer gemeinsamen Stellungnahme fest.

«Die Geheimdienstanalytiker haben die Informationsfragmente aber nicht verstanden». Als Konsequenz sei versäumt worden, Abdulmutallab auf eine Liste der Terrorverdächtigen zu setzen.

Die Geheimdienstchefs wiesen zugleich darauf hin, wie schwierig es sei, aus der Flut der Daten die wirklich wichtigen Informationen herauszufiltern und zusammenzusetzen. Zudem würden im Schnitt pro Tag 350 Namen neu auf die Liste der Terrorverdächtigen gesetzt. US- Präsident Barak Obama hat bereist harsche Kritik an den Geheimdiensten geübt.

Der 23-jährige Nigerianer Abdulmuttalab hatte an Weihnachten versucht, beim Landeanflug auf Detroit in einer vollbesetzten Passagiermaschine einen Sprengsatz zu zünden. Dabei geriet aber nur seine Kleidung in Brand. Passagiere überwältigten den Attentäter schliesslich. (bru/sda)

Erstellt: 20.01.2010, 23:03 Uhr

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2 Kommentare

eugen bissegger

20.01.2010, 22:25 Uhr
Melden

Betreffend Verschwörungstheorien empfehle ich die im Internet zugänglichen Videos: ZEITGEIST (Vollversion DE mit Part 1, 2 und 3 ) und ENDGAME. Dann fällt es leichter, "Zusammenhänge" zu sehen und zu beurteilen was von solchen Meldungen bezüglich Terror zu halten ist. Antworten


Stefan Bucher

21.01.2010, 01:17 Uhr
Melden

@E.Bissegger: Das scheint ein Standardkommentar von Ihnen zu sein. Erhalten Sie Provision? Antworten



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