Zahl der Schweinegrippe-Kranken in den USA verdoppelt sich

Aktualisiert am 27.04.2009 106 Kommentare

Die Anzahl bestätigter Fälle von Schweinegrippe in den USA hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO auf 40 verdoppelt. Die WHO ist «sehr besorgt».

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Die neusten Zahlen zur Schweinegrippe.

   

Die WHO sei «sehr besorgt» über die Ausbreitung der Krankheit, teilte die Organisation am Montag in Genf mit. Bislang war von 20 Fällen in fünf US-Staaten die Rede. Laut WHO ist bislang keine der Erkrankungen tödlich verlaufen.

Die USA haben heute mit Blick auf die rasche Ausbreitung der Schweinegrippe mit der gezielten Überwachung ihrer Grenzen begonnen.

Wer einreisen will, wird «passiv durchleuchtet», wie Richard Besser, Leiter des Zentrums für Seuchenkontrolle (CDC) erklärt. Grenzbeamte würden die Einreisenden nach Fieber und Krankheiten fragen und «nach Leuten Ausschau halten, die krank sind», sagte er.

Fiebermessen an den asiatischen Flughäfen

Auch fast überall in Asien wurden am Montag vor allem die Gesundheitskontrollen der ankommenden Reisenden aus Mexiko und Nordamerika verschärft. Dazu gehörten insbesondere Temperaturkontrollen an den internationalen Flughäfen.

Die Gesundheitsbehörden in Hongkong erklärten heute, Wissenschaftler wollten einen Viren-Schnelltest entwickeln. Ergebnisse sollen künftig innerhalb von sechs Stunden vorliegen.

1600 Infizierte in Mexiko

In Mexiko stieg die Zahl der Grippetoten inzwischen nach Angaben des Gesundheitsministeriums auf 103. Seit Mitte April erkrankten in Mexiko nach Angaben des Gesundheitsministeriums mehr als 1600 Menschen.. In den USA wurden mindestens 20 Infektionen offiziell bestätigt. Alle Patienten seien wieder genesen oder dabei, sich zu erholen, betonte das Weisse Haus. Es gebe keinen Grund zur Panik.

In Europa gibt es neben dem bestätigten Fall 17 Verdachtsfälle in Spanien und einen in Frankreich. Weltweit gibt es weitere in Neuseeland (13), Kanada (6), Israel und Brasilien. Präsident Felipe Calderon ermächtigte die Gesundheitsbehörden, Grippekranke zu isolieren und deren Wohnungen zu inspizieren. Soldaten verteilten sechs Millionen Atemschutz-Masken. Die Weltbank sagte Kredite in Höhe von 225 Millionen Dollar zu.

(oku/ap)

Erstellt: 27.04.2009, 17:06 Uhr

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106 Kommentare

Hans Kurz

27.04.2009, 17:33 Uhr
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Meinen besten Dank an den Tagesanzeiger, dass er nicht vom "TODESVIRUS" schreibt. Ich bemitleide inzwischen alle die voller Panik mit einer "Schnuddernase" ins nächste Spital rennen und meinen sie haben noch etwa eine Woche zu leben. Antworten


Rolf Schlumpf

27.04.2009, 18:58 Uhr
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@ Vaness Arn... Ich gebe Ihnen Recht, der Sarkasmus einiger Schreiberlinge hier stört mich auch. Schlussendlich sterben trotz allem Menschen an dem Virus (wenn auch nicht hier). Natürlich wirkt das Ganze trotzdem irgendwie *aufgepauscht*. So gesehen: Einfach mit gesundem Menschenverstand handeln und die Sache wird ausgestanden sein. Antworten



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