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Bin-Laden-Jäger fürchtet um sein Leben

Aktualisiert am 14.07.2011 49 Kommentare

Einer peinlichen Panne ist es zu verdanken, dass der CIA-Mann, welcher die Jagd nach Osama Bin Laden anführte, enttarnt wurde. Er war teilweise auf einem Foto zu sehen, das um die Welt ging.

Der mysteriöse Mann mit der gelben Krawatte, ganz rechts, nur teilweise im Bild: «John» verfolgt zusammen mit Barack Obama und Hillary Clinton die Jagd auf Osama Bin Laden. (2. Mai 2011)

Der mysteriöse Mann mit der gelben Krawatte, ganz rechts, nur teilweise im Bild: «John» verfolgt zusammen mit Barack Obama und Hillary Clinton die Jagd auf Osama Bin Laden. (2. Mai 2011)
Bild: Keystone

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Osama Bin Laden ist tot

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Der Al-Qaida-Führer starb bei einem Überraschungsangriff der USA auf sein Versteck im pakistanischen Abbottabad.

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In der Nacht des 2. Mai war er endlich am Ziel, «John», der Ermittler, der sich jahrelang der Suche nach Osama Bin Laden verschrieben hatte. Im Weissen Haus verfolgte er zusammen mit US-Präsident Barack Obama und Aussenministerin Hillary Clinton per Live-Übertragung die Kommandoaktion, die schliesslich mit der Erschiessung des meistgesuchten Terroristen endete. Er ist der Mann am rechten Rand mit der gelben Krawatte, der nur teilweise zu sehen ist.

Die Jagd nach Bin Laden wurde für «John» zur Lebensaufgabe. In akribischer Kleinarbeit fügte er ein Detail ans andere. Der Kopf eines mehrköpfigen Spezialistenteams war besessen von der Jagd nach Osama Bin Laden. Seine Crew arbeitete unter grösster Geheimhaltung. Nur so war es möglich, dass sich 2007 eine von Johns Mitarbeiterinnen an die Fersen von Ahmed al-Kuwaiti heften konnte, einem Kurier von Bin Laden. Die Spur war heiss. Jahre später führte genau dieser Schachzug zur Tötung von Bin Laden. «John» war am Ziel.

Den Krawattenträger identifiziert

Auf den Lorbeeren ausruhen oder mal eben entspannt zwei Monate Ferien machen mit seiner Familie, das kann er nach Abschluss des Grosseinsatzes aber nicht. So effizient die Jagd nach Bin Laden organisiert war, so dilettantisch ging der Geheimdienst CIA nach der Tötung von Bin Laden vor.

Und so kam es: In einem Bericht unter dem Titel «The Man Who Hunted Osama Bin Laden» wurde «John» in einem Artikel der Nachrichtenagentur AP porträtiert, wie die «Welt» schreibt. Natürlich ohne Bild und nur unter Verwendung seines Pseudonyms.

Er trug die gleiche Krawatte

Das rief die Internetgemeinde auf den Plan. John Young, Betreiber der Webseite Cryptome.org, liess nicht locker. Er untersuchte eine Reihe von Fotos und kam laut der «Welt» schon bald auf die wahre Identität von «John». Auf einem der freigegebenen Fotos aus dem Weissen Haus identifizierte er den Bin-Laden-Jäger.

Das Foto, aufgenommen im Situation Room am 1. Mai, zeigte CIA-Direktor Leon Panetta vor versammelter Mannschaft. Im Hintergrund stand ein Mann. Er trug die gleiche Krawatte, wie jene Person, die aus dem anderen Foto herausgeschnitten wurde (siehe Foto oben). Und die Enttarnung war perfekt.

Es gelang daraufhin weiteren Reportern, die Identität des namenlosen Krawattenmannes zu enthüllen. Innerhalb kürzester Zeit förderten die Reporter sämtliche Details aus «Johns» Leben zu Tage. Sie zoomten sogar über Google Earth direkt auf sein Haus.

Die Zeitung «The Observer» konfrontierte John McLaughlin, den ehemaligen Vize-Direktor des CIA mit der wahren Identität von «John». «Publiziert den Namen dieses Mannes nicht, ich flehe euch an!», sagte er.

Machtkampf im CIA?

Mittlerweile schiessen auch die Gerüchte ins Kraut. Wie konnte es passieren, dass der CIA-Analyst «John» auf einem offiziellen Pressefoto zu sehen ist? Insider gehen von einem Machtkampf im CIA aus, wie Fox News schreibt.

«John» zittert derweil um sein Leben und um dasjenige seiner Familie. Die al-Qaida macht nun ihrerseits Jagd auf den Terrorjäger. Die Terrororganisation sieht in ihm den wahren Schuldigen am Tod von Osama Bin Laden. (pbe)

Erstellt: 14.07.2011, 10:33 Uhr

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49 Kommentare

eugen bissegger

14.07.2011, 12:05 Uhr
Melden 49 Empfehlung

B. Laden wurde von der CIA unterstützt ein Netzwerk aufzubauen, "Terroristen" zu rekrutieren um in Afghanistan gegen die Russen zu kämpfen und diese zu vertreiben. WTC war ein Inside - Job, keine Teppichmesserterroristen und B. Laden lebt seit 10 Jahren nicht mehr. Aber die Lügen sind so riesengross, dass lieber Verdummungsgeschichten geglaubt werden. Wie lange funktioniert diese Verblödung noch? Antworten


Senta Lüdi

14.07.2011, 10:46 Uhr
Melden 37 Empfehlung

Das ist doch alles ein riesiges Schauspiel der USA um von ihren wahren Problemen abzulenken. Osama Bin Laden hat nie existiert, ein Phantom zur Wahrung des Gesichts der USA. Ausser Clinton und Obama sind doch alles Schauspieler auf diesem Foto. Wahrscheinlich eine Diplomarbeit der Lee-Strasberg-Schule. Antworten



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